Hochbetrieb beim Frühlingsfest

Dudweiler. Endlich raus, ohne Regenschirm und ohne Wintermantel. Die Meteorologen hatten Recht. Am Wochenende hielt der Frühling, für viele die schönste Zeit des Jahres, endlich Einzug

Dudweiler. Endlich raus, ohne Regenschirm und ohne Wintermantel. Die Meteorologen hatten Recht. Am Wochenende hielt der Frühling, für viele die schönste Zeit des Jahres, endlich Einzug. Rechtzeitig zur größten Freiluftsause in unserer Region, dem Dudweiler Frühlingsfest, lockerte die graue Wolkendecke auf, die Sonne kam hervor, und die Temperaturen kletterten am gestrigen Sonntag über die 20-Grad-Marke.Das Dudweiler Frühlingsfest machte seinem Namen alle Ehre. Am Sonntagnachmittag herrschte Hochbetrieb im Dudweiler Zentrum. Die Veranstalter (der Verkehrsverein Dudweiler und der Stadtbezirk) bewiesen mit der Terminierung ein glückliches Händchen.

Und so war es nicht verwunderlich, dass alle mit der Sonne um die Wette strahlten. Ob auf dem Alten Mark, in der Fußgängerzone, auf dem Flohmarkt, der sich von der Trierer Straße bis zur Theodor-Storm-Straße erstreckte, oder bei der Frühjahrskirmes auf dem Dudoplatz: überall Himmel und Menschen. Statt Regenschirm war die Sonnenbrille gestern Nachmittag das wichtigste Utensil. Der verkaufsoffene Sonntag lockte die Menschen in Scharen an.

Bei der offiziellen Eröffnung zollte Bezirksbürgermeister Walter Rodermann dem Schirmherrn, Uwe Glaub von der Bank1Saar, ein dickes Lob. "Seine Hauptaufgabe, für gutes Wetter zu sorgen, hat er prima erfüllt". In der parallel stattfinden Saarmesse sah Rodermann keine Konkurrenz. "Zur Saarmesse gehen viele. Zu unserem Frühlingsfest kommen alle." Glaub zollte den rührigen Veranstaltern - Verkehrsverein und Stadtbezirk - ein Kompliment für das toll organisierte Fest. "In Dudweiler arbeiten alle Hand in Hand. Hier stimmt die Gemeinschaft".

Ralf-Peter Fritz, der Präsident des Verkehrsvereins, dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.

Bei strahlendem Sonnenschein waren die Stühle vor den Cafés und die Bänke auf dem Alten Markt ruckzuck besetzt. Bei einem Eisbecher oder einem Cappuccino genossen die Menschen die angenehmen Temperaturen.

Die große Autoschau mit den chromblitzenden Karossen erwies sich als Publikumsmagnet. "Wir sind extra wegen dieser Schau hierhergekommen", erzählte Peter Drokur aus Friedrichsthal und verriet: "Wir suchen für meine Frau Emilie ein neues Auto". Das Ehepaar zeigte sich begeistert vom regen Treiben im Dudweiler Zentrum. Hier ist ja ganz schön was los, meinte Emilie Drokur. Auch wenn die Verlagerung des Flohmarktes in die Trierer Straße einer Baumaßnahme in der oberen Saarbrücker Straße geschuldet war, so erwies sie sich dennoch als Glücksfall. Bei Besuchern wie Standbetreibern kam der neue Standort prima an. So viele Fahrgeschäfte wie schon lange nicht mehr lockten zur Frühjahrskirmes auf den Dudoplatz. Am großen Eispalast drängten sich die Besucher. Alle wollten ein leckeres Kerweeis.

Aus Schiffweiler waren Jenny und Sven Ziemke mit ihren Söhnen Yves (2) und Maurice (8) gekommen. Natürlich bekamen die Jungs ein Eis. Auch der Papa gönnte sich die kalte Erfrischung. "Bei dem schönen Wetter wollten wir unbedingt etwas mit den Kindern unternehmen", erzählte Papa Sven. Bei der Suche im Internet sei Ehefrau Jenny auf das Frühlingsfest gestoßen. Sven: "Der Ausflug nach Dudweiler hat sich gelohnt."

Hintergrund

Seit Samstag geht es bei der Frühjahrskirmes auf dem Dudpolatz im wahrsten Sinne des Wortes rund. Hier haben die Schausteller ihre Fahrgeschäfte, wie Auto-Scooter und Kinder-Karussells, aufgebaut. Hier sind auch Los- und Verkaufsbuden und der große Eispalast. Zum Abschluss der Frühjahrskirmes gibt es morgen auf dem Festplatz einen Familientag. Dann laden alle Schausteller ihre Kunden mit reduzierten Fahrpreisen noch einmal zum Mitfeiern ein. ll

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