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Hoch hinaus mit Köpfchen und Kreativität

Hoch hinaus mit Köpfchen und Kreativität

Saarbrücken. Nur die Schönsten, Leichtesten und am Besten gebauten haben überzeugt. Denn der Schülerwettbewerb "Turm hoch drei", den die Ingenieurkammer des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur veranstaltete, forderte technisches Verständnis und Kreativität auf ganzer Linie

Saarbrücken. Nur die Schönsten, Leichtesten und am Besten gebauten haben überzeugt. Denn der Schülerwettbewerb "Turm hoch drei", den die Ingenieurkammer des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur veranstaltete, forderte technisches Verständnis und Kreativität auf ganzer Linie. Die Aufgabe: Aus Papier, Balsaholz, Kleber, Stecknadeln und Schnur einen Wasserturm bauen, der zwei Kilogramm Sand fasst - und dabei nicht zusammenbricht.

"Ziel des Wettbewerbs ist es, Schülerinnen und Schüler für den Ingenieurberuf zu begeistern, die Zahl der Studienanfänger in ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen zu erhöhen und Fachkräftemangel entgegen zu wirken", so Franz-Josef Weber, Vizepräsident der Ingenieurkammer des Saarlandes. Die Resonanz auf den Wettbewerb war durchaus positiv: 348 Kinder und Jugendliche aus 19 saarländischen Schulen fertigten insgesamt 116 Wassertürme an. Die 40 besten Arbeiten wurden gestern im Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur in zwei Alterskategorien (bis Klassenstufe neun sowie ab Klassenstufe zehn) mit Preisgeldern prämiert. "Wenn sich der Wettbewerb so weiterentwickelt, müssen wir im kommenden Jahr wohl die Congresshalle nutzen", freute sich Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Schirmherrin von "Turm hoch drei", anlässlich der gestrigen Preisverleihung.

Bei der Modellbewertung zählten nicht nur Originalität, statische Konstruktion und Verarbeitungsqualität, sondern auch die Einhaltung bestimmter Maße und des vorgeschriebenen Materials, außerdem das Bestehen eines Belastungstests mit Sand.

Obwohl Raphaela Recktenwald und Regina Wadle aus der 11. Klasse der Freien Waldorfschule Saar-Pfalz in Bexbach nicht alle Kriterien erfüllten, wurden sie mit einem Sonderpreis belohnt: Denn bei ihrem "Wasowi-Turm" planten sie Wasser, Sonne und Wind zur Energiegewinnung ein.

Die drei besten Modelle jeder Alterskategorie messen sich am 20. März bei der länderübergreifenden Südwest-Verleihung in Mannheim mit Türmen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Auf einen Blick

In der Kategorie bis Klasse neun gewannen Nicolas Faßl und Lucas Kleinbauer (5. und 6. Klasse) von der Integrierten Montessori Gesamtschule Saarbrücken, gefolgt von Tobias Ripplinger (6. Klasse) vom Merziger Peter-Wust-Gymnasium und Laura Binger (8. Klasse) vom Homburger Johanneum.

Den 1. Platz ab Klasse zehn belegten Corinna Feis, Lena Heil, Tamara Lichtenthal, Julian Lux, Felix Marx, Pascal Mayer, Ann-Kathrin Saar, Laura Schorr und Fabian Stolz von der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen. Ebenfalls prämiert wurden Jonas Kempen und Leander Tielkes (2. Platz) sowie Isabelle Kunz (3. Platz) von der Freien Waldorfschule Saar-Pfalz in Bexbach. nad