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Hiwwelhausverein Alsweiler lädt zur Lesung "Willis Briefe" ein

Hiwwelhausverein Alsweiler lädt zur Lesung "Willis Briefe" ein

Alsweiler. Zur Lesung "Willis Briefe" mit Robert Groß lädt der Hiwwelhausverein Alsweiler für Sonntag, 17. April, 16 Uhr ein. Autor Robert Groß hat die Briefe des jungen Soldaten Willi aus Winterbach, der lieber Medizin studiert hätte, als zur Wehrmacht zu gehen, an seine Eltern und Geschwister aufgearbeitet

Alsweiler. Zur Lesung "Willis Briefe" mit Robert Groß lädt der Hiwwelhausverein Alsweiler für Sonntag, 17. April, 16 Uhr ein. Autor Robert Groß hat die Briefe des jungen Soldaten Willi aus Winterbach, der lieber Medizin studiert hätte, als zur Wehrmacht zu gehen, an seine Eltern und Geschwister aufgearbeitet.

Umfangreicher Anhang

Monatlich schrieb der junge Soldat Willi bis zu sieben Briefe aus dem Zweiten Weltkrieg. Über 130 Briefe sind erhalten geblieben. Sie wurden von Robert Groß aus deutscher und Sütterlinschrift transkribiert und im originalen Wortlaut als Buch "Willis Briefe - Die Feldpostbriefe des jungen Soldaten Willi Recktenwald an seine Familie" herausgegeben, das in der Edition Schaumberg erschienen ist. Der Text wird durch zahlreiche Abbildungen ergänzt. Ein umfangreicher Anhang beschreibt detailliert die Herkunft und das soziale Umfeld von Willi Recktenwald.

Das Buch will mit den beeindruckenden Briefen des unbedeutenden Unteroffiziers auf die Lage der jungen Menschen der jetzt aussterbenden Generation aufmerksam machen und in gleichem Maß auf die Bedeutung der noch in Kellern oder auf Speichern verwahrten, vielleicht inzwischen vergessenen Lebenszeichen aus lebensbedrohter Zeit hinweisen. Das Buch "Willis Briefe", 168 Seiten,ISBN 978-3-941095-07-6 ist im Hiwwelhaus Alsweiler erhältlich. red