Hingucker aus Metall und Glas

Hingucker aus Metall und Glas

Gerade noch rechtzeitig vor der offiziellen Eröffnung am Freitagmorgen wurden die Fahrpläne an die neuen Bushaltestellen – den „neudeutsch“ sogenannten Buskaps – in der Fischbacher Ortsmitte angebracht. Von Mitte September bis Mitte Dezember waren die Haltestellen „Fischbach Markt“ der Linien 172 und 132 Baustellen.

Jetzt erstrahlen die Wartehäuschen im neuen Design, und der Zustieg ist künftig barrierefrei möglich.

"Das ist eine große Erleichter-ung nicht nur für Menschen mit einer Gehbehinderung, sondern auch für Familien mit Kinderwagen", sagte Bürgermeisterin Karin Lawall und wies darauf hin, dass die neu gestalteten Einstiegspunkte "mit Noppen- und Rippenplatten als Leitsystem für Sehbehinderte" ausgestattet sind. Insgesamt wurden 168 000 Euro investiert. Über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz erhält Quierschied einen Zuschuss von rund 86 000 Euro zu diesem Projekt vom Verkehrsministerium.

Im Zuge der Arbeiten wurde auch die alte Telefonzelle demontiert - sie soll zeitnah durch eine neue Sprechstelle ersetzt werden. Neu ist auch eine Verkehrsinsel gegenüber des ehemaligen Gasthauses Zeiler. Diese Mittelinsel ist für die Verkehrsberuhigung sehr wichtig", betonte auch Ortsvorsteher Harald Quirin und ergänzte: "Die Gestaltung der Wartehäuschen passend zur Fischbachhalle ist sehr gelungen. Ich hoffe, dass sie auch in einem halben Jahr noch so hübsch aussehen." Doch nicht nur verkehrstechnisch wurde der Fischbacher Ortskern aufgewertet. Durch die Neupflanzung von vier Kugel-ahornbäumen und der in Frühjahr angedachten Begrünung der Mittelinsel wird das Ortsbild deutlich aufgewertet. "Es ist schön, dass wir in Fischbach so gut wie keine Leerstände haben, wie in anderen Gemeindeteilen", lobte Bürgermeisterin Lawall, "nur das ungenutzte ehemalige Schlecker-Gebäude ist ein Schandfleck." Die neuen Haltestellen aus Metall und Glas sind dagegen ein Hingucker.

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