Hilfe für Vierbeiner im Tierheim Homburg

Hilfe für Vierbeiner im Tierheim Homburg

Homburg. Das Tierheim Homburg wurde 1985 gebaut und war 1986/87 fertig zum Einziehen für gefundene oder abgegebene Tiere. Die Leiterin Frau Scheffler meint, dass der Job nicht immer ganz einfach wäre. Da stimme ich Ihr zu, denn ich habe das Tierheim selbst besucht und gesehen, dass die Arbeit mit den Tieren sehr anspruchsvoll ist

Homburg. Das Tierheim Homburg wurde 1985 gebaut und war 1986/87 fertig zum Einziehen für gefundene oder abgegebene Tiere. Die Leiterin Frau Scheffler meint, dass der Job nicht immer ganz einfach wäre. Da stimme ich Ihr zu, denn ich habe das Tierheim selbst besucht und gesehen, dass die Arbeit mit den Tieren sehr anspruchsvoll ist. Man muss sie füttern, mit ihnen spielen, sie pflegen und betreuen.

Diese Arbeiten können sehr anstrengend sein. Jährlich werden ungefähr 450 Tiere ins Tierheim gebracht oder einfach nur lieblos in Kartons vor der Tür abgestellt. Trotzdem werden sie im Tierheim liebevoll versorgt, auch wenn nicht immer ganz Einfache dabei sind. Haustiere, die zum Beispiel gequält oder geschlagen wurden, haben große Angst und werden vielleicht gar nicht mehr zutraulich, oder sie sind bissig und lassen sich gar nicht mehr anfassen.

Es leben im Jahr, mit Fundtieren, über 1000 Tiere im Homburger Heim. Deshalb ist der Platz zwar manchmal leicht begrenzt, aber die Arbeitskräfte und die Tierheimleiterin setzten sich dann zusammen, um eine Lösung zu finden, damit die Tiere untergebracht werden können.

Pro Tag werden für die Tiere 100 Euro allein an Futter ausgegeben und es dauert fast den ganzen Tag, bis sie alle gefüttert sind. Im Homburger Tierheim arbeiten fünf bis sechs Personen, sie fest angestellt sind, und vier bis zwölf Menschen, die ehrenamtlich dort aushelfen.

Jacqueline Loew, Klasse 9.1 der ERS Homburg II

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