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"Heute wird hier jeder gebraucht"

"Heute wird hier jeder gebraucht"

Brebach. Mehrere hundert junge Menschen haben sich beim Tag der offenen Tür im Lehrinstitut für Gesundheitsberufe der Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) über die Berufsmöglichkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen informiert. Das Lehrinstitut - mit mehr als 600 Ausbildungsverträgen das größte seiner Art in Südwestdeutschland - präsentierte sein Aus- und Weiterbildungsangebot

Brebach. Mehrere hundert junge Menschen haben sich beim Tag der offenen Tür im Lehrinstitut für Gesundheitsberufe der Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) über die Berufsmöglichkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen informiert. Das Lehrinstitut - mit mehr als 600 Ausbildungsverträgen das größte seiner Art in Südwestdeutschland - präsentierte sein Aus- und Weiterbildungsangebot. Am Nachmittag standen Ausstellungen und Besichtigungen im Mittelpunkt. Abends wurde zur Musik der Band Room Service die "lange Bewerbernacht" gefeiert. "Nutzen Sie ihre Chance. Das Gesundheitswesen bietet glänzende Perspektiven", rief Sebastian Pini, Staatssekretär im Gesundheitsministerium, den Besuchern zu.Die Landesregierung sichere in diesem Sektor derzeit rund 2900 Ausbildungsplätze. "Jetzt geht es auch darum, die Attraktivität dieser Berufe zu steigern und Ihnen mehr akademische Abschlüsse zu ermöglichen", sagte Pini.

In dieses Konzept passten auch die Pläne des Lehrinstituts, sich zur Berufsakademie mit Bachelor-Abschlüssen weiterzuentwickeln.

Die Aussichten auf eine sichere Beschäftigung seien so gut wie nie, versicherte auch Wilfried Hose, Geschäftsführer des Jobcenters im Regionalverband Saarbrücken: "Wer heute einen Pflegeberuf anstrebt, hat beste Chancen auf eine lebenslange Beschäftigung".

"Die Krankenhäuser sind ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor im Wachstumsmarkt Gesundheitswesen", sagte Rudolf Altmeyer, Verwaltungsdirektor der SHG-Kliniken Sonnenberg. Die Zahl der Krankenhauspatienten steige Jahr für Jahr und damit der Bedarf an Pflegekräften. Auch Ärzte würden vermehrt gesucht. Institutsleiter Thomas Grün sieht schlichtweg, "dass heute jeder gebraucht wird". Umso verständlicher sei es, "dass wir so viele Menschen wie möglich für das Gesundheits- und Sozialwesen interessieren möchten".

Das Lehrinstitut bildet unter anderem Ergo- und Physiotherapeuten, medizinische Fußpfleger, Stationsassistenten, Krankenpfleger und Pflegehelfer aus. red