1. Saarland

Heute stellen sich die Kandidaten

Heute stellen sich die Kandidaten

Kirkel. Langsam aber sicher geht es in Kirkel in den Endspurt für die Bürgermeisterwahl am 9. November. Die einen wissen, was sie wählen, weil sie immer "ihre Partei" wählen, die anderen wählen lieber Personen, unabhängig von deren Parteizugehörigkeit

Kirkel. Langsam aber sicher geht es in Kirkel in den Endspurt für die Bürgermeisterwahl am 9. November. Die einen wissen, was sie wählen, weil sie immer "ihre Partei" wählen, die anderen wählen lieber Personen, unabhängig von deren Parteizugehörigkeit. In einer 10 000-Seelen-Gemeinde wie Kirkel ist es schwierig, die Situation einzuschätzen, zu unterschiedlich sind die Vorlieben, Interessen oder persönlichen Ausrichtungen der Bewohner der einzelnen Ortsteile Limbach, Altstadt und Kirkel-Neuhäusel. Über 800 junge Leute wählen übrigens zum ersten Mal in Kirkel ihren Bürgermeister. Wie werden sie entscheiden? Ziemlich überraschend ging Armin Hochlenert (55, CDU) bei der Bürgermeisterwahl in Kirkel vor acht Jahren als Sieger in der Stichwahl hervor. Seine erste Legislaturperiode neigt sich nun dem Ende entgegen. Er stellt sich am 9. November zur Wiederwahl und wird dabei auf zwei Herausforderer treffen: Frank John, 36, geht für die SPD ins Rennen, Axel Leibrock, 53, ist wieder Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen. Er kandidierte wie Hochlenert bereits vor acht Jahren für das Amt im Limbacher Rathaus. Wie soll man sich als Bürger entscheiden? Eine große Regionalzeitung wie die Saarbrücker Zeitung ist auch dafür da, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Entscheidungshilfe zu bieten. Deshalb laden heute Abend Saarbrücker Zeitung und Saarländischer Rundfunk gemeinsam um 19 Uhr zur Podiumsdiskussion mit den Bewerbern in die Burghalle in Kirkel-Neuhäusel ein. Im Vorfeld konnten Sie bereits anhand eines Coupons uns Ihre Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten übermitteln. Zahlreiche Anfragen sind bei uns eingegangen, darunter auch immer wieder zum Thema Verkehr. Besonders viel Mühe haben sich Brigitte und Walter Enkler gemacht. Sie wohnen an der Windschnorr in Limbach, eine der am schlimmsten befahrenen Straßen im ganzen Umkreis. Das Ehepaar Enkler fordert eine Radarstation, Zebrastreifen und mehr Sauberkeit - beide wissen, wovon sie sprechen, denn sie haben tagtäglich den Verkehr vor Augen. Sie haben Unterschriften gesammelt und sich an die SZ gewandt. Der heutige Abend wird eine gute Gelegenheit sein, über diese Belastung zu sprechen - und über viele andere Dinge, die auf den Nägeln brennen.Die Burghalle ist ab 19 Uhr auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, der Eintritt ist selbstverständlich frei. maa