1. Saarland

„Herzlich willkommen“ in Kutzhof

„Herzlich willkommen“ in Kutzhof

Freundlich will der Kutzhofer Ortsrat Besucher empfangen: Geld wurde gespart, mit dem nun fünf neue Ortseingangsschilder angeschafft werden sollen – aus bruchfestem Kunststoff und mit Hinweis-Möglichkeiten für Vereine.

Freundliches Kutzhof: Der Ort bekommt fünf neue Ortseingangs- beziehungsweise Ausgangsschilder, auf denen die Durch- oder Einreisenden mit einem "Herzlich willkommen" begrüßt und auf der Rückseite mit einem "Auf Wiedersehen" verabschiedet werden. Örtliche Vereine können zudem auf diesen Schildern ihre Veranstaltungen ankündigen. Das beschloss der Kutzhofer Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

An welchen Stellen die Schilder aufgestellt werden, steht aber noch nicht fest. Das Geld für die Schilder ist da: Schon länger hat der Ortsrat Geld entsprechend zweckgebunden auf das Konto der Interessengemeinschaft Lebendiges Kutzhof überwiesen. Insgesamt sind es jetzt 1590 Euro. Das reicht inzwischen aus, um die fünf neuen Schilder zu bezahlen.

Schildermacher Ralf Anschütz stellte die "Rohlinge" der Schilder in der Sitzung vor. Eigentlich waren Edelstahlschilder gewünscht. "Doch das ist richtig teuer. Ich schlage Kunststoffplatten in Edelstahloptik vor, so wie man sie bei Bandenwerbung macht. Die gehen nicht kaputt, brechen nicht, sind kostengünstiger und werden nicht von Metalldieben geklaut", sagte Anschütz.

Dem Ortsrat gefiel dieser Vorschlag. "Wir haben lange genug nach einem Unternehmen in Kutzhof gesucht, das uns diese Schilder machen würde. Herr Anschütz hat uns ein super Angebot gemacht", sagte Gaby André-Schmidt (SPD).

Nicht einig wurde sich der Ortsrat allerdings in Detailfragen. So schlug Theo Weyland (FDP) vor, dass auf den Schildern nicht der Name "Kutzhof", sondern je nach Standort der Name des betroffenen Kutzhofer Ortsteils stehen solle. Auch wie groß die Tafel sein sollen oder welche Farbe sie haben sollen wurde noch nicht beschlossen. "Diese Feinheiten kläre ich gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden", kündigte Ortsvorsteher Michael Jakob (CDU) an.