1. Saarland

Heizungstechniker sind heiß begehrt

Heizungstechniker sind heiß begehrt

Merzig-Wadern. Es ist in diesen kalten Wintertagen nicht ganz leicht, einen Wunschtermin mit dem Heizungsbauer oder Installateur zu vereinbaren. Dieser Berufsstand hat extrem viel zu tun. Das hat nicht nur saisonale Gründe, sondern auch grundsätzliche

Merzig-Wadern. Es ist in diesen kalten Wintertagen nicht ganz leicht, einen Wunschtermin mit dem Heizungsbauer oder Installateur zu vereinbaren. Dieser Berufsstand hat extrem viel zu tun. Das hat nicht nur saisonale Gründe, sondern auch grundsätzliche. "Unser Handwerk explodiert regelrecht", bringt es Uwe Sorg auf den Punkt und erinnert in diesem Zusammenhang an die zahlreichen Energie sparenden und ökologischen Neuentwicklungen in der Heiztechnik.Uwe Sorg, damals frischgebackener Meister, hatte sich 1998 im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk selbstständig gemacht - "mit geringsten Mitteln", wie er sich erinnert. Heute beschäftigt die Firma fünf Monteure, zwei Bürokräfte und drei Auszubildende.

Uwe Sorg liebt seinen Beruf, findet vor allem die Vielfältigkeit spannend: Brennwerttechnik, Kraftwärme-/Kältekopplungsanlagen und regenerative Energiequellen wie Solaranlagen und Biomasseheizkessel (Pelletsheizanlagen) boomen und verlangen nach kompetenten Betrieben, die den Hausbesitzern passende Angebote machen und sich um den regelmäßigen Service kümmern.

Uwe Sorg ist ein überzeugter Ausbilder, versucht immer, mindestens einen, am liebsten aber zwei oder drei Azubis zu beschäftigen. Die Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Leuten führt erfahrungsgemäß zu einem guten Betriebsklima. "Wir haben immer Einigkeit", versichert der Chef. Er hat den Anspruch, den Nachwuchs nicht nur fachlich auf einen guten Stand zu bringen, sondern auch "von der Dynamik her". Er soll selbstbewusst sein, mitdenken und sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren, sowohl im privaten als auch im industriellen Bereich.

 Heizungstechniker haben zurzeit viel zu tun. Foto: SZ-Archiv
Heizungstechniker haben zurzeit viel zu tun. Foto: SZ-Archiv

"Um in Zukunft einen Fachkräftemangel im Handwerk zu vermeiden, müssen junge Leute für unseren Beruf begeistert werden", wünschte sich darum der Meister. wp