1. Saarland

Heiß auf die Titelverteidigung

Heiß auf die Titelverteidigung

Hasborn. Christian Reiter, Torhüter des Fußball-Saarlandligisten SV Rot-Weiß Hasborn, scharrt schon mit den Hufen. "Ich bin heiß auf die Hallenrunde", sagt der Schlussmann. "Gerade weil das letzte Spiel auf dem Feld (gegen die SVGG Hangard, Anm. d. Red.) ausgefallen ist und wir eine Woche länger Pause hatten, freue ich mich, dass es losgeht", erklärt Reiter, der am 9

Hasborn. Christian Reiter, Torhüter des Fußball-Saarlandligisten SV Rot-Weiß Hasborn, scharrt schon mit den Hufen. "Ich bin heiß auf die Hallenrunde", sagt der Schlussmann. "Gerade weil das letzte Spiel auf dem Feld (gegen die SVGG Hangard, Anm. d. Red.) ausgefallen ist und wir eine Woche länger Pause hatten, freue ich mich, dass es losgeht", erklärt Reiter, der am 9. Dezember seinen 25. Geburtstag feierte.Kein Wunder, denn schließlich war die Hallenrunde im vergangen Winter eine ganz besondere für ihn: Mit Hasborn schaffte er die Qualifikation für das Masters-Endturnier, zudem wurde er von einer Fachjury, bestehend aus Sportjournalisten und den Trainern der Masters-Teilnehmer, zum besten Torwart der Hallenrunde gewählt. "So etwas passiert nicht jedes Jahr. Ich wurde auch oft auf die Auszeichnung angesprochen", erzählt der Schlussmann.

Mit guten Paraden glänzte er im Dezember 2011 auch beim eigenen Turnier des SV Hasborn um den Adidas-Schaumberg-Cup. Das gewannen die Rot-Weißen durch einen 5:2-Finalerfolg gegen Verbandsligist SV Thalexweiler. "Wir wollen unseren Titel verteidigen", sagt Reiter. "Ein guter Start in die Hallenrunde ist wichtig, dann ist jeder für die nächsten Turniere hoch motiviert", sagt Reiter.

Er selbst würde mit Hasborn gerne die erneute Masters-Qualifikation schaffen, aber das wird sehr schwer, denn seine Elf hat nur für fünf Turniere gemeldet. "Da müssten wir wohl schon bei vier Veranstaltungen ins Finale kommen, um mit dabei zu sein", rechnet Reiter vor. Er persönlich hätte nichts dagegen, wenn sein Team für mehr Turniere gemeldet hat, Reiter hat aber auch Verständnis, dass die Rot-Weißen was die Turnier-Anzahl angeht, es etwas ruhiger angehen lassen. "Gerade die Feldspieler brauchen im Winter auch mal eine Pause", weiß er.

Neben Titelverteidiger Hasborn ist beim Adidas-Schaumberg-Cup mit dem FV Eppelborn noch eine weitere Mannschaft im Teilnehmerfeld, die beim Masters-Endturnier 2012 im Sportzentrum Homburg-Erbach mit von der Partie war. Genau wie Hasborn schied Eppelborn dort aber in der Vorrunde aus.

Ebenfalls im Teilnehmerfeld des Hasborner Hallenturniers sind die drei Verbandsligisten aus dem Kreis St. Wendel, der VfL Primstal, der VfB Theley und der FC Freisen. Alle drei haben aber keinerlei Masters-Ambitionen. Tabellenführer Primstal spielt nur bei drei Masters-Qualifikations-Turnieren (in Hasborn, Wadern, Theley). Theley nimmt an vier Qualifikations-Turnieren (Hasborn, Wadern, eigenes, Eppelborn) teil und Freisen spielt bei drei Turnieren (Hasborn, Schiffweiler und Hirstein). "Wir müssten wohl bei vier Veranstaltungen ins Finale kommen, um mit dabei zu sein."

Christian Reiters Fahrplan für die Masters-Qualifikation

Auf einen Blick

Der 15. Adidas-Schaumberg-Cup des SV Rot-Weiß Hasborn in der Sporthalle Theley (49 Wertungspunkte):

Vorrunde: Gruppe A (freitags ab 18.30 Uhr): FV Eppelborn, SV Karlsbrunn, SG Noswendel-Wadern, SF Dörrenbach. Gruppe B (freitags ab 19.06 Uhr): VfB Theley, VfL Primstal, SF Winterbach, SF Güdesweiler. Gruppe C (samstags ab 15.30 Uhr): FC Freisen, SV Landsweiler/Lebach, SV Hasborn II, SF Tholey. Gruppe D (Samstag ab 16.06 Uhr): SV Hasborn, SG Wadrill-Löstertal, RSV Steinbach-Dörsdorf, SG Züsch-Neuhütten.

Endrunde: Zwischenrunde mit den beiden besten jeder Vorrundengruppe (sonntags ab 15 Uhr), danach Halbfinale ab 19.05 Uhr, Spiel um Platz drei (19.45 Uhr) und Finale um 20.10 Uhr. sem