1. Saarland

Heiß auf den Pokal-Kracher

Heiß auf den Pokal-Kracher

Der SV Mettlach spielt am morgigen Mittwoch um 19 Uhr im Achtelfinale des Fußball-Saarlandpokals gegen den 1. FC Saarbrücken. Für Mettlachs Stürmer Salvatore Frenda ist die Begegnung aus mehreren Gründen ein besonderes Duell.

Salvatore Frenda von Fußball-Saarlandligist SV Mettlach ist heiß auf das Duell im Saarlandpokal-Achtelfinale mit dem drei Klassen höher spielenden Drittligisten 1. FC Saarbrücken morgen Abend (19 Uhr, Stadion am Schwimmbad in Mettlach). Und dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen, weil das Saarlandpokal-Finale zwischen Mettlach und dem FCS im Jahr 2011 (Saarbrücken gewann 2:1) zu den bisherigen Höhepunkten in Frendas Fußballer-Laufbahn gehörte. Zum anderen spielte Frenda in der Jugend früher selbst in Saarbücken. "Im aktuellen Kader ist aber niemand mehr, mit dem ich zusammen gespielt habe", berichtet der Stürmer.

Dennoch hofft Frenda auf ein "Privat-Duell" mit einem Kumpel. "Zu Artur Schneider vom FCS habe ich einen guten Kontakt. Ich war beim Spiel von Saarbrücken am Samstag gegen Preußen Münster im Stadion. Da hat Artur ja leider nicht gespielt. Aber wenn er morgen auflaufen würde, wäre das genial."

Gerne würde Frenda seinen Kumpel und den FCS ein wenig ärgern, an eine Sensation gegen die Profis glaubt er aber nicht - auch wenn Saarbrücken bei seinen letzten beiden Pokal-Auftritten nicht unbedingt glänzte. Die Blau-Schwarzen gewannen bei Landesligist SV Scheuern mit 3:0 und bei der Spvgg. Quierschied (ebenfalls Landesliga) mit 2:0. "Solche Gegner stellen sich hinten rein. Da ist es auch für den FCS schwer, durchzukommen. Wenn sie dann aber mal ein Tor gemacht haben, gewinnen sie das Ding. So wird es wohl auch gegen uns sein", sagt Frenda.

Doch insgeheim hofft der 22-Jährige wohl doch auf eine Sensation (so wie 2007, als Mettlach 2:0 gewann) und vielleicht einen Treffer gegen seinen Ex-Club. Denn mit zehn Toren ist der Angreifer der beste Torschütze seiner Mannschaft. "Es könnten ein paar mehr sein. Die Chancenverwertung war diese Runde bei mir nicht ganz so gut, und ich bin auch noch nicht wieder komplett bei 100 Prozent", erklärt der Torjäger.

Denn am 3. März 2012 musste Frenda einen schweren Rückschlag hinnehmen. Der Mettlacher Offensiv-Akteur riss sich das Kreuzband und fiel zwölf Monate lang aus. "Das war bis jetzt mit Abstand das Schlimmste, was mir passiert ist. Vorher war ich eigentlich nie verletzt - und dann musste ich so lange aussetzen", sagt Frenda. Genau ein Jahr nach der Operation stand er aber wieder auf dem Platz. Ende vergangener Saison spielte der Stürmer sowohl in der Saarlandliga- wie auch in der Landesliga-Elf der Mettlacher. "Ich habe der zweiten Mannschaft noch ein wenig geholfen, dass sie die Klasse hält und mich auch wieder herangearbeitet", so der Stürmer. Seit dieser Runde ist er wieder ein Leistungsträger im Mettlacher Saarlandliga-Team. "Es ist ein gutes Gefühl wieder zurück zu sein", freut sich der 22-Jährige.