Heimatdörfer unter der Lupe

Heimatdörfer unter der Lupe

Namborn. Die Annenschule in Furschweiler beteiligt sich mit den Klassen 3b und 3c an dem landesweiten Projekt "Schulkinder machen Zukunft". Dazu hatten die insgesamt 37 Schulkinder der Grundschule der Gemeinde Namborn mit ihren Klassenlehrerinnen Catrin Meiser und Jenny Mees ihre Heimatdörfer unter die Lupe genommen

Namborn. Die Annenschule in Furschweiler beteiligt sich mit den Klassen 3b und 3c an dem landesweiten Projekt "Schulkinder machen Zukunft". Dazu hatten die insgesamt 37 Schulkinder der Grundschule der Gemeinde Namborn mit ihren Klassenlehrerinnen Catrin Meiser und Jenny Mees ihre Heimatdörfer unter die Lupe genommen. Bei den Rundgängen zeigten die Kinder vieles auf, was ihnen gefällt, insbesondere aber auch, was ihnen nicht gefällt. Das Ergebnis überreichten jetzt die Schüler Namborns Bürgermeister Theo Staub. Eine Kinder-Sprechstunde mit dem Namborner Verwaltungschef und den Ortsvorstehern der beteiligten Dörfer schloss sich im Bürgerhaus in Hofeld-Mauschbach an. Danach betrachten die Kinder die B 41 in Hirstein als eine sehr gefährliche Straße und haben Angst vor Unfällen. Der Bürgersteig sei an vielen Stellen zu schmal, vor allem wenn große Laster vorbeifahren. Die Querungshilfe am Ende des Dorfes halten die Kinder für nicht gut, und auch die Ampel sei an falscher Stelle, monierten Nina und Anna im Namen ihrer Klassenkameraden. Eine weitere Ampel in diesem Bereich der Bundesstraße, klärte Bürgermeister Staub auf, erfülle die Vorgabe, dass 50 Personen in einer Stunde die Straße überqueren nicht. Die Kinder wünschen sich einen Spielplatz oder Bolzplatz auf beiden Seiten der B 41.Für Gehweiler beklagten die Kinder beispielsweise, dass auf der Hirsteiner Straße und Leidenberger Straße meist zu schnell gefahren wird und für sie keine Querungshilfe da ist. Der neu geschaffene Spielplatz an der alten Schule reiche als Spielfläche nicht aus, besser wäre es, die Straße davor als Spielstraße einzurichten.Vermüllter SpielplatzDer Anstoß in Roschberg: Der Spielplatz in der Hochstattstraße ist häufig vermüllt, der Sandkasten diene als Katzenklo, und nach Regen sei auch die Urweilerstraße voller Matsch, sagen Julius, Joshua und Jona. In Hofeld-Mauschbach fiel den Kindern ins Auge, dass die Unterführung am Bahnhof mit hässlichem Graffiti übersprüht sei. In der Schlossstraße zu wenig Querungshilfen vorhanden sind und an der Kreuzung Furschweilerstraße/Liebenburgstraße sei es fast unmöglich über die Straße zu kommen. Außerdem sei die Ampel an der Wiesentalstraße schlecht einsehbar. Zu Namborn: Der Zebrastreifen in der Hauptstraße ist ungünstig für Schulkinder. Wenn man vom Schulbus komme, oder in die Brückenstraße wolle, müsse man einen großen Umweg laufen. Der Spielplatz an der Erweiterten Realschule ist verwahrlost und viele Spielgeräte sind kaputt. Eisweiler: Der Spielplatz Im Kessel reiche als Spielfläche nicht aus. Schöner wäre es auch, man würde noch besser an das Bachufer kommen, um dort zum Beispiel Staudämme zu bauen. Darüber hinaus hatten die Schüler der Annenschule auch Gutes über die einzelnen von ihnen bereisten Dörfer zu berichten. Das "KOBRA"-Beratungszentrum begleitet das Projekt "Schulkinder machen Zukunft". Ihre Geschäftsführerin Ina Kunz sprach von einem zielgerechten und angenehmen Dialog zwischen Schülern und Bürgermeister. Ein dickes Lob für die Schüler kam auch von der Kinder- und Jugendbeauftragten der Gemeinde, Ingeborg Hoffmann. se

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