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Afrikanische Schweinepest
Landwirtschaftskammer rät zu Vorsicht bei Speiseabfällen

Saarbrücken. Die Landwirtschaftskammer des Saarlandes (LWK) begrüßt die vom Umweltministerium angekündigte Abschussprämie für Wildschweine, um den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Saarland zu verhindern (wir berichteten).

In diesem Zusammenhang weist die LWK darauf hin, dass die Krankheit, die sich aktuell in Osteuropa ausbreitet, für den Menschen kein Gesundheitsrisiko birgt, da der Erreger nicht auf den Mensch übertragbar ist. Selbst der Verzehr von Lebensmitteln, die von infizierten Tieren stammen, sei für Menschen unbedenklich. Da die Krankheit für Tiere meist zum Tod führe und über den Kontakt von Tier zu Tier, aber auch über tierische Produkte wie Speiseabfälle oder Rohwurst auf Tiere übertragen werden könne, sollten Speiseabfälle so entsorgt werden, dass sie nicht von Wildschweinen gefressen werden können. Aus Ländern, in denen die ASP ausgebrochen ist, sollten keine Speisen mitgebracht werden.