| 20:23 Uhr

Bilanz 2017
13 Störungen in der BASF-Kläranlage

Blick auf das Gelände des Chemiekonzerns BASF.
Blick auf das Gelände des Chemiekonzerns BASF. FOTO: dpa / Uwe Anspach
Ludwigshafen. Bei der BASF in Ludwigshafen sind 2017 mehr Betriebsstörungen mit kleineren oder größeren Folgen für das Abwasser registriert worden als in den beiden Vorjahren. Die Zahl, die 2015 und 2016 jeweils elf betragen hatte, stieg im vergangenen Jahr auf 13. Das teilte BASF auf Anfrage mit.

Bei der BASF in Ludwigshafen sind 2017 mehr Betriebsstörungen mit kleineren oder größeren Folgen für das Abwasser registriert worden als in den beiden Vorjahren. Die Zahl, die 2015 und 2016 jeweils elf betragen hatte, stieg im vergangenen Jahr auf 13. Das teilte BASF auf Anfrage mit.



Bei den Störungen variierte die Zahl der Fälle, in denen die Orientierungswerte des Internationalen Warn- und Alarmplans Rhein überschritten wurden. 2015 war das laut BASF zweimal der Fall, im Jahr darauf dreimal und im vergangenen Jahr keinmal. Beim Überschreiten dieser Werte komme es darauf an, von welchem Stoff wie viel ausgetreten sei, erklärte eine Sprecherin des Umweltministeriums in Mainz. Davon hänge ab, ob die nachfolgenden Rheinanlieger lediglich informiert oder ob sie gewarnt würden.

Eine Warnung gebe es aber selten: In den vergangenen 30 Jahren im Schnitt einmal im Jahr für den gesamten Rhein von Basel bis zur Mündung. Informiert werde auch in Fällen, in denen man wisse, dass der Stoff schon in Mainz nicht mehr nachweisbar sei.

Manche Störungen entstanden außerhalb der BASF, wurden aber dort registriert, weil in der Unternehmens-Kläranlage auch Abwässer der Städte Ludwigshafen und Frankenthal gereinigt werden. Zuzurechnen waren der BASF neun Störungen im Jahr 2015, zehn im Jahr darauf und elf im vergangenen Jahr. Die Sicherheitsmaßnahmen der BASF sehen unter anderem regelmäßige Proben aus dem Abwasserkanal vor.