1. Saarland

Handballfreunde stehen gegen Baunatal unter Zugzwang

Handballfreunde stehen gegen Baunatal unter Zugzwang

Merzig. "Sven Klein (Foto: SZ) ist meine Nummer 1b. Der Junge hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt", schwärmt Trainer Berthold Kreuser von seinem zweiten Torwart, dem er an diesem Samstag im Regionalliga-Heimspiel der Handballfreunde Untere Saar von Beginn an das Vertrauen schenken wird. Die Torjäger, die ab 19

Merzig. "Sven Klein (Foto: SZ) ist meine Nummer 1b. Der Junge hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt", schwärmt Trainer Berthold Kreuser von seinem zweiten Torwart, dem er an diesem Samstag im Regionalliga-Heimspiel der Handballfreunde Untere Saar von Beginn an das Vertrauen schenken wird. Die Torjäger, die ab 19.30 Uhr in der Merziger Thielspark-Halle darauf lauern, dem 21 Jahre alten HF-Schlussmann die Bälle ins Netz zu legen, spielen bei Eintracht Baunatal, dem glänzend in die Saison gestarteten Aufsteiger (Platz neun) und direkten Rivalen der Wölfe im Kampf um den Klassenverbleib. Die Ausgangslage ist klar: Gastgeber Merzig steht unter Zugzwang. Nach fünf Niederlagen in fünf Spielen muss das erfolglose Schlusslicht vor eigener Kulisse unbedingt punkten, sonst droht das Saisonziel (mindestens Platz zehn) in unerreichbare Ferne zu geraten. Hart: Die beiden rechten Rückraumspieler Andy Dörr und Steffen Kellendonk werden erneut verletzt fehlen. Und nun hat sich auch noch Stamm-Torhüter Matthias Hoffeld verletzt. Im letzten Auswärtsspiel war die bislang überragende "Nummer eins" auf den Ellbogen gefallen und konnte nicht mehr weitermachen. Also kam Sven Klein zwischen die Pfosten und knüpfte an den bis dato starken Auftritt Hoffelds nahtlos an. An Kleins Leistung lag es bei der 22:31-Schlappe in Hochdorf sicher nicht. "Wenn Sven diese Form wieder abrufen kann, dann wird es Baunatal heute im Angriff schwer haben", baut Kreuser auf seinen Schützling. Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hat der Teamchef für den Jungspund dann aber doch noch parat. "Für mein Gefühl könnte er noch etwas lauter mit seinen Abwehrspielern umgehen", grinst der für seinen temperamentvollen Einsatz an der Seitenlinie bekannte Trainer. ros