Hallenproblem im Bezirk Halberg gelöst?

Brebach. Das Traditionslokal "Turnhalle Brebach" wird im nächsten Jahr wieder eröffnen. In Fechingen und Schafbrücke, wo derzeit offenbar kein Gastronom daran interessiert ist, die örtlichen Festhallen zu pachten, wurden mit den Ortsvereinen Lösungen erarbeitet, wie die Vereine die Hallen weiter für Übungsstunden und Veranstaltungen nutzen können

Brebach. Das Traditionslokal "Turnhalle Brebach" wird im nächsten Jahr wieder eröffnen. In Fechingen und Schafbrücke, wo derzeit offenbar kein Gastronom daran interessiert ist, die örtlichen Festhallen zu pachten, wurden mit den Ortsvereinen Lösungen erarbeitet, wie die Vereine die Hallen weiter für Übungsstunden und Veranstaltungen nutzen können. Bezirksbürgermeisterin Anette Hübinger (CDU) sieht damit die Hallenprobleme in ihrem Bezirk zum Jahreswechsel gelöst. Die politischen Gegner im Bezirksrat sehen dies allerdings nicht so. Wolfgang Klinger von den Freien Wählern, der das Thema mit seinem Antrag, Hübinger solle die Hallenprobleme zur Chefsache erklären, wieder auf die Tagesordnung des Bezirksrates gebracht hatte, sagte verstimmt: "In der Festhalle Brebach wird ein einstimmiges Votum für einen Bewerber ( ) seit Monaten aus undurchsichtigen Gründen blockiert." Was ihn ärgert: Der Pächter, der im Januar öffnet, ist genau der, für den sich der Rat bereits Ende Mai ausgesprochen hatte. Der Werksausschuss GMS (stadtischer Eigenbetrieb für Gebäudemanagement) hatte den Bewerber aber abgelehnt. Nach langem Hin und Her, bei dem Hübinger nach eigenem Bekunden "viel Geduld" investierte und "viel Druck" machte, kommt die Lösung jetzt mit sieben Monaten Verspätung. Der Schafbrücker Sozialdemokrat Detlef Rauen meint zur Halle in seinem Heimatstadtteil: "Ich wäre froh, wir hätten früher mehr Geld für die Halle eingesetzt, dann hätten wir jetzt nicht solch erhebliche Probleme." Diese Halle wird kaum noch zu verpachten sein, schwierig scheint es auch in Fechingen. Dort wurde wie in Schafbrücke mit den Vereinen eine Nutzungsmöglichkeit diskutiert. Hübinger: "Unabhängig von einer Verpachtung an die Gastronomie: Die Vereine werden nicht an die Konzession gebunden sein."Schließlich griff Burkhard Maurer (SPD), der im kommenden Jahr gegen Hübinger zur Wahl antritt, die Bezirksbürgermeisterin an: "Sie haben zwar das derzeit beste Ergebnis erzielt, doch das ist Krisenmanagement."Maurer meint, dass der Bezirk Halberg, obwohl er als einziger eine Bürgermeisterin von der CDU hat, in Sachen Hallen und Grundschulen viel verloren habe - und das trotz einer CDU/FDP-Mehrheit in Stadtrat und einer CDU-Mehrheit im Landtag. Daniel Bollig, Chef der CDU-Bezirksratsfraktion, stand Hübinger zur Seite: "Alle Hallen wurden saniert, also handelt es sich nicht um Krisenmanagement." "Sie haben zwar das derzeit beste Ergebnis erzielt, doch das ist Krisenmanagement." Burkhard Maurer (SPD) zu Bezirksbürgermeisterin Anette Hübinger (CDU)

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