1. Saarland

Hände als Symbol für die Frauenhilfe

Hände als Symbol für die Frauenhilfe

Hirstein. Bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen der evangelischen Frauenhilfe Hirstein am Sonntag im überfüllten Kultursaal gab es besonders viel Beifall für Hilda Gisch. Die 89-Jährige ist das einzige noch lebende Gründungsmitglied des Vereins und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Zahlreiche Gratulanten würdigten das Engagement der Frauenhilfe über die Ortsgrenzen hinaus

Hirstein. Bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen der evangelischen Frauenhilfe Hirstein am Sonntag im überfüllten Kultursaal gab es besonders viel Beifall für Hilda Gisch. Die 89-Jährige ist das einzige noch lebende Gründungsmitglied des Vereins und wurde zum Ehrenmitglied ernannt.Zahlreiche Gratulanten würdigten das Engagement der Frauenhilfe über die Ortsgrenzen hinaus. Ihre Vorsitzende, Lieselotte Remus, ging bei der Begrüßung auf das Motto des Jubiläums "Einander die Hand reichen" ein, betonte das gute Miteinander in der Gruppe, dankte all denen, die den Grundstein dazu legten und heute ein Amt ausfüllen. "Hände sind ein schönes Symbol für die Frauenhilfe", unterstrich die Vorsitzende des Kreisverbandes Birkenfeld, Helga Lenz, und erinnerte an die große Not bei der Gründung der evangelischen Frauenhilfe Rheinland vor über hundert Jahren. "Da brauchte man viele helfende Hände, die zupackten". Bei der Gründung der evangelischen Frauenhilfe Hirstein, so die Kreisverbandsvorsitzende weiter, reichte man sich die Hände, um zusammen zu sein, etwas zu tun, gemeinsam stark zu sein und die Ziele der Frauenhilfe mitzuverfolgen.

Nie den Mut verlieren

Helga Lenz: "Reichen Sie weiterhin einander die Hand. Nehmen Sie Frauen auf, die eine helfende Hand benötigen, richten Sie den Blick auch nach außen. Gelingt es einmal nicht, die Hand des Gegenübers zu erreichen, so verlieren Sie nicht den Mut".

Von Kraft und Energie und einem wichtigen Beitrag zum dörflichen Leben sprach Hirsteins Ortsvorsteher Manfred Gondolf in seinem Grußwort. Mit dem Marsch "Bei uns daheim" gab die Stammtischkapelle des Musikvereins Hirstein den Start für einen fröhlichen Nachmittag. Die Sopranistin Martina Veit, begleitet am Klavier von Karl-Heinz Fries, beide aus Oberthal, entführten die Gäste unter anderem mit "Meine Lippen, sie küssen so heiß" von Franz Lehar, und "Tausend rote Rosen blühn" (Willi Meisel) in das Reich der Operette. Ebenfalls viel Beifall bekam die Singgruppe Eitzweiler unter der Leitung von Lorenz Trippen für ihre Darbietungen.

Den vorausgegangenen gut besuchten Dankgottesdienst in der evangelischen Kirche in Hirstein teilten sich die Pfarrer Jörg Grates (Wolfersweiler) und Markus Karsch (St. Wendel). Mitwirkende waren hier die Gitarrengruppe Thea Chips aus Marpingen unter der Leitung von Gitte Frank und Karl-Heinz Fries an der Orgel. se