1. Saarland

"Guter Einstand, Trainer"

"Guter Einstand, Trainer"

Theley. Die Spieler des Fußball-Verbandsligisten VfB Theley klatschten sich am Samstag nach dem Schlusspfiff an der Seitenlinie ab. "Guter Einstand, Trainer", lobte Innenverteidiger Dominik Merz und klopfte dabei anerkennend seinem Torwart und Übergangstrainer Georg Amann bei dessen Heimpremiere auf die Schulter

Theley. Die Spieler des Fußball-Verbandsligisten VfB Theley klatschten sich am Samstag nach dem Schlusspfiff an der Seitenlinie ab. "Guter Einstand, Trainer", lobte Innenverteidiger Dominik Merz und klopfte dabei anerkennend seinem Torwart und Übergangstrainer Georg Amann bei dessen Heimpremiere auf die Schulter. Amann war über das 1:1 Unentschieden gegen den SV Furpach nicht unzufrieden. "Wir stehen nicht mit leeren Händen da", meinte er.Seine Mannschaft fand schnell in die Partie. Seyfi Gören verfehlte in Spielminute sechs mit einem Freistoß aus 25 Metern nur knapp das Ziel. Im Anschluss an eine Ecke ging Furpach dann aber in Führung. Amann wurde beim Versuch einer Faustabwehr von seinem ehemaligen Homburger Mannschaftskameraden Wladimir Otto im Fünfer weggeblockt. Otto nutzte die kurzzeitige Konfusion und köpfte zur 1:0-Führung der Gäste ein (14. Minute).

Nach einer halben Stunde gelang Mario Dewes für den spielbestimmenden VfB aber der Ausgleich: Timo Schmidt hatte im Halbfeld die Kugel mit dem Kopf verlängert. Dewes nahm gekonnt den Ball mit, schüttelte einen Begleiter ab und schoss überlegt aus sieben Metern flach zum 1:1-Halbzeitstand ein.

Der VfB blieb nach dem Wechsel zunächst weiter am Drücker, und stand hinten gut in der Grundordnung. "Wir haben uns bei den gefährlichen Standards von Furpach stabilisiert", sagte Amann. Und Theley hatte Chancen zum Siegtreffer: Doch einen Schuss von Mario Dewes blockte ein Furpacher Abwehrakteur an der Strafraumgrenze ab (70). Amann bügelte auf der anderen Seite einen verunglückten Abschlag mit einer starken Parade gegen Matthias Denne selbst wieder aus. Reaktionsschnell warf er sich in dessen Schuss aus der Nahdistanz (74. Minute).

Und auch danach gab es noch Chancen auf beiden Seiten: Nur knapp flog Seyfi Görens Kopfball nach Freistoßvorlage von Kai Schäfer am Pfosten vorbei (79. Minute). Kurz vor Schluss kratzte Amann rechts unten einen Freistoß von Denne von der Torlinie. "Es hätte besser, aber auch schlechter für uns laufen können", fasste Amann am Ende zusammen. Wichtig war für ihn: "Jeder Spieler wollte, die kämpferische Leistung ist da."

Am morgigen Dienstag tritt der VfB nun im prestigeträchtigen Derby um 19 Uhr beim Nachbarn VfL Primstal auf dem komplett sanierten Kunstrasenplatz an. "Wenn wir auch dort so spielen, sind wir nicht chancenlos", prognostizierte Amann. Trotz des hohen 5:0 (0:0)-Auswärtserfolgs in Schiffweiler ist Primstals Trainer Lothar Pesch gewarnt. "Der Punktgewinn gibt Theley viel Selbstvertrauen", ist Pesch überzeugt. Das dürfte nach dem Schützenfest seiner Mannschaft am Samstagabend in Schiffweiler aber auch für den VfL gelten. Schon vor der Pause hätten die überlegenen Primstaler in Schiffweiler in Führung gehen können. Nach dem Wechsel verwandelte Tobias Zimmer (51. Minute) einen Foulelfmeter, und Lukas Biehl legte vier Minuten später das 2:0 nach.

"Nach den schnellen Toren hat sich Schiffweiler dann ergeben", resümierte Pesch. Zweimal Neuzugang Jan Morsch und Nachwuchsspieler Maximilian Saar stellten mit ihren Treffern das Endergebnis her.