1. Saarland

Grüne wollen eine einvernehmliche Lösung am Franzenbrunnen

Grüne wollen eine einvernehmliche Lösung am Franzenbrunnen

Saarbrücken. Die Kritik der Bürgerinitiative Franzenbrunnen, die Vorgehensweise der Stadt beim Bau der Kita Franzenbrunnen und der Ausweisung des Wohngebietes im oberen Alt-Saarbrücken entspreche nicht dem EU-Recht (die SZ berichtete), hat die Grünen-Stadtverordnete Claudia Willger zum Anlass genommen, sich für "ökologische Kriterien" bei der Planung des Projekts auszusprechen

Saarbrücken. Die Kritik der Bürgerinitiative Franzenbrunnen, die Vorgehensweise der Stadt beim Bau der Kita Franzenbrunnen und der Ausweisung des Wohngebietes im oberen Alt-Saarbrücken entspreche nicht dem EU-Recht (die SZ berichtete), hat die Grünen-Stadtverordnete Claudia Willger zum Anlass genommen, sich für "ökologische Kriterien" bei der Planung des Projekts auszusprechen."Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass bei der Bebauung Franzenbrunnen ökologische und umweltgerechte Kriterien und Standards beachtet werden. Derzeit läuft die naturschutzfachliche Erfassung und Bewertung im Bereich des Franzenbrunnens, um schlussendlich eine Einschätzung des Artenspektrums von Flora und Fauna unter besonderer Berücksichtigung möglicherweise vorhandener planungsrelevanter besonders zu schützender Tier- und Pflanzenarten vornehmen zu können", erklärt Claudia Willger. "Wir sind auch weiterhin die Fraktion, die dem kommunalen Naturschutz ein ganz besonderes Augenmerk widmet und werden nach wie vor darauf achten, dass die Beschwerden der BI ernst genommen werden", versichert die Grünen-Politikerin.

Trotzdem sehen die Grünen "aber auch den Interessenkonflikt, den der Neubau der Kita Franzenbrunnen mit sich bringt". "Der Hintergrund sind die Erfordernisse, die das Bundesprogramm zum Ausbau des Angebotes an Krippenplätzen für 35 Prozent der Ein- bis Dreijährigen bis 2013 mit sich bringt. Die Grünen wollen "dafür plädieren, dass zwischen den Bedenken der BI und den Umwelterfordernissen ein gerechter Ausgleich vorgenommen wird".

Es gehe um "einvernehmliche Lösungen". red