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Grüne: Welche Reaktionen gibt's aufs Bildungspaket?

Grüne: Welche Reaktionen gibt's aufs Bildungspaket?

Regionalverband. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der Regionalversammlung hat eine Anfrage an die Verwaltung des Regionalverbandes gestellt. Das teilt die Fraktion mit. Sie will wissen, welche "Resonanz" das sogenannte Bildungspaket der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Regionalverband ausgelöst hat

Regionalverband. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der Regionalversammlung hat eine Anfrage an die Verwaltung des Regionalverbandes gestellt. Das teilt die Fraktion mit. Sie will wissen, welche "Resonanz" das sogenannte Bildungspaket der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Regionalverband ausgelöst hat. Die Grünen erklären, das Bildungspaket sei laut einer Internet-Umfrage "bisher auf äußerst geringes Interesse" gestoßen. Nach Angaben der Grünen haben laut der Internetumfrage "nur zwei Prozent" der Berechtigten "einen Antrag gestellt".Das kommentiert der Vorsitzende der Grünen in der Regionalversammlung, Manfred Jost: "Sicher ist es verfrüht, die Teilnahme am Paket auf dieser Datengrundlage abschließend zu beurteilen. Unabhängig vom aktuellen Befund wäre es nicht überraschend, wenn das Interesse an diesem Paket überschaubar bliebe. Statt ein solches bürokratisches Monster ins Leben zu rufen, hätte man sich von Anfang an um eine flächendeckende Bereitstellung von sinnvollen Leistungen an Schulen und Kindertageseinrichtungen bemühen sollen."

Die Fraktion der Grünen in der Regionalversammlung bittet die Verwaltung des Regionalverbandes unter anderem um Auskunft darüber, "wie viele entsprechende Anträge mit welchem Volumen beim Jobcenter Saarbrücken bisher eingegangen sind, ob nach Ansicht der Verantwortlichen auch für den Regionalverband die Einschätzung zutrifft, dass das Bildungs- und Teilhabepaket zum Misserfolg zu werden droht, welches die Gründe für die bisher geringe Beteiligung sind, wie die Betroffenen über ihre Ansprüche und die Möglichkeit der Antragstellung informiert wurden und welche Verbesserungen hier möglich sind". red