Großkampftag für die Konsorten

Fischbach. An diesem Samstag haben die "Konsorten" Großkampftag. Gleich bei vier Kappensitzungen treten die Jungs auf, brennen dort dann eine knappe halbe Stunde ein musikalisches Feuerwerk mit bekannten Fastnachtsliedern und eigenen Hits ab. Vor 14 Tagen waren sie im katholischen Vereinshaus in Friedrichsthal - bei der Sitzung der blau-weißen Narren vom Ostschacht

Fischbach. An diesem Samstag haben die "Konsorten" Großkampftag. Gleich bei vier Kappensitzungen treten die Jungs auf, brennen dort dann eine knappe halbe Stunde ein musikalisches Feuerwerk mit bekannten Fastnachtsliedern und eigenen Hits ab.Vor 14 Tagen waren sie im katholischen Vereinshaus in Friedrichsthal - bei der Sitzung der blau-weißen Narren vom Ostschacht. Deren Elferratschef, Andreas Six, war von ihrem Auftritt restlos begeistert: "Was die Jungs abgeliefert haben, war einsame Spitze." "Sie haben ruck, zuck eine tolle Stimmung verbreitet. Der ganze Saal stand Kopf." "Die Konsorten", so nennt sich die Band des Theatervereins Saargold-Fischbach. Spätestens seit ihrem Auftritt als Vorgruppe für die Kölner-Band Brings beim Konzert im vergangenen Herbst in der Fischbachhalle sind die zehn Musiker ein Begriff und stehen als Synonym für den saarländischen Mundart-Rock. Mit ihrer Mischung aus frischem, modernen Rock, gepaart mit tollen Stimmen und einem vierköpfigen Bläserensemble, haben es die Jungs mittlerweile zu einem beachtlichen Bekanntheitsgrad geschafft. Vor allem haben sie eine Musik kreiert, die bis dahin im Saarland in dieser Art und Weise nicht vertreten war. In der aktuellen Session haben die Konsorten auch wieder einen neuen Faasend-Hit dabei. "Do sinn mir geboor" heißt die Hymne für die saarländische Faasenacht. Der Text beschreibt die Beweggründe, die zur Gründung der Band geführt haben. "Wir fühlen uns in der fünften Jahreszeit einfach zu Hause und genießen es, bei den Menschen mit unserer Musik für ausgelassene Stimmung zu sorgen", beschreibt Band-Chef Patric Schmelzer die Intention. Im Jahre 2002 setzen sich damals sechs noch blutjunge Jungs zusammen. Sie wollten gemeinsam Musik für die närrische Zeit kreieren. Sie versahen Oldies, Schlager und Evergreens mit eigenen Texten und spielten zunächst bei einzelnen Kappensitzungen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich aus der jungen Band eine Truppe, die mittlerweile eine Stammbesetzung von zehn Personen im Alter zwischen 18 bis 40 Jahren umfasst. Für größere Veranstaltungen wird ein vierköpfiges Bläserensemble engagiert.

Die Jungs haben heute im Programm Songs aus dem Bereich der Kölner Karnevalsmusik von Gruppen wie "De Höhner", "Brings" oder "Paveier" sowie Ballermann- und Après-Ski-Hits. Dazu kommen die bekanntesten Oldies der 1960er und 70er. Bereits in der Session 2008/2009 waren die "Konsorten" auf mehreren Sitzungen, Festen und Umzügen anzutreffen, unter anderem bei der großen Saarbrücker Karnevalsgesellschaft "Die Nassauer", in St. Arnual bei den "Daarler Dabbese", in Merchweiler, in Neunkirchen und in Sulzbach. Sogar bis hoch in den Raum St. Wendel waren die Klänge der Faasend-Hymne des Jahres 2009, "Mei Zeit iss heit", zu hören. Doch diese Session sprengt offenbar den üblichen Rahmen. Die Konsorten haben nicht nur noch eine Schippe draufgepackt, sondern ein ganz neues Programm zusammengestellt. Sie können eine abendfüllende Show abliefern. "Sie haben ruck, zuck

eine tolle

Stimmung verbreitet.

Der ganze Saal stand Kopf."

Andreas Six

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort