Großes Schweigen zu Fürstenhausen

Großes Schweigen zu Fürstenhausen

Bergbau-FolgenGroßes Schweigen zu FürstenhausenZum Artikel "Kundiger Blick auf Grubenbrachen" (Ausgabe vom 3. November)Die SZ berichtet von einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft Bergbaufolgelandschaften am Wochenende im Warndt

Bergbau-FolgenGroßes Schweigen zu FürstenhausenZum Artikel "Kundiger Blick auf Grubenbrachen" (Ausgabe vom 3. November)Die SZ berichtet von einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft Bergbaufolgelandschaften am Wochenende im Warndt. Von der Bergbaufolgelandschaft Fürstenhausen wurde dort offensichtlich nicht gesprochen, obwohl auch hier ein "kundiger Blick auf Grubenbrachen" lohnend gewesen wäre. Denn schon wieder werden - jetzt im Bereich Marienkirche - mehrere Häuser dem Erdboden gleich gemacht. Wegen der Brachen in Fürstenhausen herrscht aber ein großes Schweigen, worin sich Stadt, Land und RAG vollkommen einig sind. Fragt man nach, heißt es immer, es fehle an Geld. Nun hat das Land aber dieses Jahr erstmals von der RAG für Strukturmaßnahmen nach dem Bergbau 10 Millionen Euro erhalten und wird in den nächsten neun Jahren jeweils den gleichen Betrag bekommen. Was ist denn dieses Jahr mit dem Geld unternommen worden? Kommt das Geld nächstes Jahr vielleicht nach Fürstenhausen, damit die Straßen und Gehwege, damit die zerstörte Infrastruktur endlich wieder hergestellt wird? Hat die Stadt, hat der Stadtrat sich diesbezüglich schon bewegt? Ich habe leider den Eindruck, Fürstenhausen ist unter dem Stichwort "Ewigkeitsschäden" für immer abgeheftet worden. Albert Tost, Fürstenhausen

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