1. Saarland

Großes Lob für Integrationsprojekt

Großes Lob für Integrationsprojekt

Homburg. Großer Bahnhof im Jugendzentrum Second Home in der Homburger Kaiserstraße. Nachdem die Jugendkulturwerkstatt "Beats and Bytes" im Mai im Bundeskanzleramt mit dem Integrationspreis "respekt2009" ausgezeichnet worden war, fand jetzt eine kleine Feier in den Räumen des Jugendzentrums statt

Homburg. Großer Bahnhof im Jugendzentrum Second Home in der Homburger Kaiserstraße. Nachdem die Jugendkulturwerkstatt "Beats and Bytes" im Mai im Bundeskanzleramt mit dem Integrationspreis "respekt2009" ausgezeichnet worden war, fand jetzt eine kleine Feier in den Räumen des Jugendzentrums statt. Insgesamt 1000 Euro gab es zur Förderung für das von Pädagogin Anneta Traiou und dem Psychologen Mathias Monzel geleitete Projekt (wir berichteten). Die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur sowie Landesintegrationsbeauftragte, Gaby Schäfer, würdigte das Projekt "Beats and Bytes" der Jugendkulturwerkstatt des Internationalen Bundes. Bei dem von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, erstmals ausgelobten Integrationspreis "respekt2009" sei es um Respekt und Toleranz gegenüber anderen in einer Gesellschaft gegangen, in der viele Nationalitäten und Kulturen zusammenleben. "Es geht bei dem Projekt, das mit Jugendlichen für Jugendliche gestaltet wurde, um Integration", betonte Schäfer. Sie freue sich, dass die Jugendkulturwerkstatt "Beats and Bytes" von Second Home einen Preis ins Saarland geholt habe. Dabei hätten sich die Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren mit ihrem Projekt um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund vor Ort in Homburg verdient gemacht. Auf der Grundlage des Hip-Hops habe die Jugendkulturwerkstatt Jugendliche mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und sozialer Herkunft zusammengeführt. "Sie haben mit Hip-Hop etwas gegen Fremdenfeindlichkeit getan und sich über die Musik ausgedrückt", betonte die die Staatssekretärin. "Ich bin stolz auf euch und euer Projekt", lobte sie die jugendlichen Teilnehmer. Bürgermeister Klaus Roth stellte die "hervorragende Jugendarbeit" heraus, die im Jugendtreff Second Home geleistet wird und versprach auch in Zukunft die Unterstützung durch die Stadt. Zu Beginn hatte Mathias Monzel das Projekt vorgestellt und die Gäste über die verschiedenen Angebote für Jugendliche informiert. Anneta Traiou wies daraufhin, dass die Jugendlichen die Möglichkeit hätten, Hip-Hop als Sprachrohr gegen die Unterdrückung zu nutzen. Seit 2007 wird die 2010 auslaufende Kulturwerkstatt von der Stadt Homburg, dem Saarpfalz-Kreis und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert. re