1. Saarland

Großer Bahnhof bei der Awo für Werner Pfeiffer

Großer Bahnhof bei der Awo für Werner Pfeiffer

Wolfersweiler. Nach 17 Jahren verabschiedet der Awo-Kreisverband seinen Vorsitzenden. 17 Jahre lang arbeitete Werner Pfeiffer, auch über die Grenzen des Landkreises St. Wendel hinaus, als Awo-Kreisvorsitzender

Wolfersweiler. Nach 17 Jahren verabschiedet der Awo-Kreisverband seinen Vorsitzenden. 17 Jahre lang arbeitete Werner Pfeiffer, auch über die Grenzen des Landkreises St. Wendel hinaus, als Awo-Kreisvorsitzender. Aus diesem Grund lud seine Nachfolgerin Marlene Weinmann zu einer feierlichen Verabschiedung nach Wolfersweiler und viele Gäste aus Politik, Verwaltung, sowie Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt folgten ihrem Ruf.Der aus dem Ortsverein Ostertal kommende Manfred Weyrich reimte eine launige Laudatio über Jungendstreiche und Hobbys des jetzigen Ehrenvorsitzenden der Awo, der gern auch mal mit anpackt. Zum Schluss gab es ein schönes Kompliment für Werner Pfeiffer: "Und wenn wir einmal nicht mehr weiter wissen, dann rufen wir Dich einfach an". Auch sonst gab es nur reichlich Lob von vielen Seiten. Viele Gäste bedankten sich bei Pfeiffer für seine Arbeit. Bernhard Schwarzwald, Direktor der Awo-Sozialpsychiatrie, bedankte sich mit seiner Gitarre und der Ballade von Reinhard Mey "Die Mauern meiner Zeit". Schwieriger AnfangIn seiner Dankesrede fasste Werner Pfeiffer seine Biografie und Aktivitäten in der Arbeiterwohlfahrt zusammen. 1968 begann er als Politiker bei der SPD in Wolfersweiler und Nohfelden seinen Werdegang, bevor er 1972 der Awo beitrat. Zwar verließ er sie zwei Jahre später wegen Unstimmigkeiten, doch kam er 1976 wieder zurück und wurde 1982 Vorsitzender des Ortsvereins Wolfersweiler. 1996 wurde er zum Kreisvorsitzenden gewählt. Die Basis seines Wirkens bilden die Ideen der Sozialdemokratin, Politikerin und Reformerin Maria Juchacz, die am 13. Dezember 1919 die Arbeiterwohlfahrt gründete. Verabschiedet wurde Pfeiffer mit lang andauernden Standing Ovations. miz