Große Wirkung mit wenig Aufwand

Neuweiler. Bereits seit 2004 wird in der Stadt Sulzbach über die Umgestaltung der St. Ingberter Straße im Bereich des Alten- und Pflegeheims St. Anna in Neuweiler diskutiert. Hintergrund ist eine Beruhigung des Verkehrs. In der viel befahrenen Straße sollen die Raser ausgebremst werden

Neuweiler. Bereits seit 2004 wird in der Stadt Sulzbach über die Umgestaltung der St. Ingberter Straße im Bereich des Alten- und Pflegeheims St. Anna in Neuweiler diskutiert. Hintergrund ist eine Beruhigung des Verkehrs. In der viel befahrenen Straße sollen die Raser ausgebremst werden. Immer wieder wurde das Projekt wegen der vom Landesbetrieb für Straßenbau geplanten Sanierung der Brücke über die Landstraße 126 in Höhe des Altenheims in der St. Ingberter Straße verschoben. Doch jetzt hat Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam das Thema wieder aufgegriffen.Die letzten Planungen sahen den Bau eines Minikreisels und von zwei Überquerungshilfen vor. Im Jahr 2006 hatte dies ein St. Ingberter Ingenieurbüro vorgeschlagen. Es war von der Stadtverwaltung mit der Untersuchung der Verkehrssituation beauftragt worden. Fast genau vor einem Jahr legte der Bauausschuss des Stadtrates diese Pläne jedoch zu den Akten und beschloss, nur noch eine Überquerungshilfe zu bauen und zwar in Höhe der Zufahrt zum Pflegeheim.

Das Sulzbacher Bauamt hat nur eigene Pläne für eine Verkehrsberuhigung gemacht. Zum Hintergrund erklärt Michael Adam: "Der Landesbetrieb hat den Zeitpunkt für die Brückensanierung auf drei bis fünf Jahre verschoben." Nach Angaben des Chefs im Rathaus will nun die Stadt in eigener Regie zwei Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen vor und hinter der Brücke machen. Erstens soll in Höhe der Tankstelle ein Fußgängerüberweg mit abgesenkten Bordsteinen und einer entsprechenden Beleuchtung errichtet werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 12 500 Euro. Zweitens sollen, aus Richtung Dudweiler kommend, vor dem Ortsschild "Sulzbach" ein Fahrbahnteiler und wenige Meter davor auf der rechten Seite eine Verengung, ein so genannter Ralentilor, installiert werden. Diese beiden "Bauwerke" kosten rund 10 000 Euro. Michael Adam ist überzeugt, dass diese dreiteilige Maßnahme dazu führt, dass der Autoverkehr in dem gesamten Bereich rund um die Zufahrt zum Altenheim in seiner Geschwindigkeit reduziert wird. Adam weist darauf hin, dass es sich bei der St. Ingberter Straße nicht um eine klassifizierte Straße, also um keine Landstraße handelt, und deshalb die verkehrsrechtliche Anordnung bei der Stadt Sulzbach liegt.

Bei der jüngsten Besprechung mit den Fraktionsvorsitzenden hat der Verwaltungschef die Pläne schon mal vorgestellt. In der Bauausschuss-Sitzung am kommenden Donnerstag, 24. März, 17 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses, steht das Thema auf der Tagesordnung.

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