Große Unsicherheit beim Kita-Ausbau

Große Unsicherheit beim Kita-Ausbau

Saarbrücken. 17,3 Millionen Euro investiert der Gebäudemanagementbetrieb der Stadt Saarbrücken (GMS) 2011 in seine Gebäude. So sieht es der Entwurf des Wirtschaftsplans vor, der jetzt den Bezirksräten vorgelegt wird. "Wir geben das Geld insbesondere für unsere Kindertagesstätten, Grundschulen und Hallen aus", sagt Oberbürgermeisterin Charlotte Britz

Saarbrücken. 17,3 Millionen Euro investiert der Gebäudemanagementbetrieb der Stadt Saarbrücken (GMS) 2011 in seine Gebäude. So sieht es der Entwurf des Wirtschaftsplans vor, der jetzt den Bezirksräten vorgelegt wird. "Wir geben das Geld insbesondere für unsere Kindertagesstätten, Grundschulen und Hallen aus", sagt Oberbürgermeisterin Charlotte Britz. Allein zehn Millionen Euro fließen in Neu- und Umbauarbeiten. 2,6 Millionen Euro sind für den Ausbau der städtischen Kindertagesstätten vorgesehen. Eine Million Euro soll in den Neubau des Montessori-Kinderhauses Rußhütte mit vier Gruppen fließen. 550 000 Euro sind für den Anbau der Kindertagesstätte Eschberg eingeplant. Beim Ausbau der Kitas forderte Britz, dass das Krippenausbauprogramm in seiner geltenden Form umgesetzt wird und eingerechnete Zuschüsse des Landes fließen. "Wir haben unsere Planungen zum Ausbau in engem Kontakt mit der Landesregierung erstellt. Wir sind natürlich davon ausgegangen, dass das Programm der Landesregierung finanziert ist. Dass das Land seit Ende Oktober keine Anträge mehr zur Renovierung oder zum Neubau von Kindergärten annimmt, verunsichert uns sehr. Das gilt für alle saarländischen Kommunen sowie die freien Träger." Sollte es dabei bleiben, sei dies ein harter Schlag für die Kinder und Familien, aber auch für die regionale Wirtschaft, die von Aufträgen profitieren würde. Charlotte Britz erklärt: "Hier brauchen wir endlich Klarheit. Dieses Thema muss Ministerpräsident Peter Müller zur Chefsache machen, und zwar schnell."Auch an den Schulen investiert die Stadt. In die Erweiterung der Grundschule Rußhütte sollen 1,2 Millionen Euro fließen. Für die Errichtung einer echten Ganztagsgrundschule am Kirchberg sind weitere 530 000 Euro vorgesehen. 5,3 Millionen Euro fließen in den Substanzerhalt der Gebäude. GMS ist für 330 Gebäude mit einem Gesamtwert von 122 Millionen Euro zuständig. red

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