1. Saarland

Große Pläne für die Rückrunde

Große Pläne für die Rückrunde

Hasborn. Jahrelang stand der SV Rot-Weiß Hasborn für große personelle Kontinuität. In diesem Sommer war dies anders. Nach dem Abstieg aus der Oberliga Südwest verließen acht Spieler den Verein - zwölf neue wurden geholt. "Dass der Umbruch so groß werden würde, damit hatten wir nicht gerechnet", gibt Trainer Heiko Wilhelm zu

Hasborn. Jahrelang stand der SV Rot-Weiß Hasborn für große personelle Kontinuität. In diesem Sommer war dies anders. Nach dem Abstieg aus der Oberliga Südwest verließen acht Spieler den Verein - zwölf neue wurden geholt. "Dass der Umbruch so groß werden würde, damit hatten wir nicht gerechnet", gibt Trainer Heiko Wilhelm zu. Auch er kam zu Saisonbeginn als Nachfolger von Gerd Warken neu an den Schaumberg.Mit sechs Neuzugängen in der Startformation starteten die Rot-Weißen Ende Juli beim VfB Dillingen in die Saison. Dort feierte die Elf einen deutlichen 4:0-Sieg. Aber es gab auch Rückschläge. Gegen Halberg Brebach (0:1) und den FC Hertha Wiesbach (1:2) kassierte Hasborn im ersten Saisondrittel Niederlagen. "Am Anfang haben wir ein wenig gebraucht, bis wir uns gefunden haben. Ende August wurde es dann aber besser", erklärt Wilhelm.

Im September startete seine Elf dann eine Serie von zehn Spielen ohne Niederlage (inklusive Saarlandpokal). Anschließend wurden Teams aus der hinteren Tabellenregion weiter geschlagen, in den Spitzenspielen gegen den FSV Jägersburg (1:3) gegen den SV Mettlach (0:2) und den SC Halberg Brebach gab es aber Niederlagen.

So überwintert Hasborn mit 41 Zählern auf Rang vier der Tabelle. Allerdings haben die Rot-Weißen noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz, da die letzte Begegnung des Jahres beim SC Friedrichsthal witterungsbedingt ausfiel. Spitzenreiter Halberg Brebach hat zwölf Punkte mehr auf dem Konto als der RWH. "Das ist natürlich ein gutes Stück Differenz", gibt Kapitän Pascal Petry zu. "Dass der Rückstand so groß ist, haben wir uns aber auch ein Stück weit selbst zuzuschreiben. Brebach ist sicher nicht stärker als wir, sie haben nur die entscheidenden Begegnungen gewonnen", gibt sich der 29-Jährige selbstkritisch.

Dennoch fällt sein Hinrunden-Fazit positiv aus. "Wenn man sieht, dass viele unserer Neuzugänge aus unteren Klassen oder aus der Jugend gekommen sind, dann muss man sagen, dass wir den Umbruch gut hinbekommen haben", so der Innenverteidiger. Von den Neuzugängen spielte sich insbesondere der aus der A-Jugend gekommene Stürmer Matthias Krauß in den Vordergrund. Mit 18 Treffern liegt er in der Torjägerliste der Saarlandliga hinter dem Führungsduo Sebastian Mootz (SV Bübingen) und Jörg Rau (SV Auersmacher, beide je 19) auf Rang drei. Mit den Mittelfeldspielern Mike Bach und Karsten Rauber spielten sich aber auch weitere, zuvor unbekannte, Akteure, in den Vordergrund. Den Kampf um den Aufstieg hat Trainer Wilhelm übrigens noch nicht abgehakt. "Wir wollen Gas geben und versuchen da zu sein, wenn die Konkurrenz nach der Winterpause patzen sollte."