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Gröhe: Saarland als Industriestandort stärken

Gröhe: Saarland als Industriestandort stärken

Losheim. Über prominenten Wahlkampf-Beistand konnte sich der CDU-Kreisverband Merzig-Wadern am Montag freuen. Hermann Gröhe, Generalsekretär der Bundes-CDU, sprach im Brauhaus Losheim vor rund 160 Gästen. Zentrales Thema: Deutschland und damit auch das Saarland als Industriestandort stärken, erhalten und damit Arbeitsplätze und Einkommen sichern

Losheim. Über prominenten Wahlkampf-Beistand konnte sich der CDU-Kreisverband Merzig-Wadern am Montag freuen. Hermann Gröhe, Generalsekretär der Bundes-CDU, sprach im Brauhaus Losheim vor rund 160 Gästen. Zentrales Thema: Deutschland und damit auch das Saarland als Industriestandort stärken, erhalten und damit Arbeitsplätze und Einkommen sichern. Gröhe warnte vor einem Rückfall in ein postindustrielles Zeitalter. "Das darf kein Thema sein, Deutschland muss Industrieland bleiben." Am schlechten Beispiel anderer europäischer Staaten habe sich gezeigt: "Ein Land muss auch etwas anderes anbauen als Finanzmarktprodukte." Die Menschheit fordere immer mehr Industrieprodukte. Damit einher ginge allerdings die Frage nach der Existenz von Ressourcen. Es gelte mehr denn je, Deutschland ebenso wie das Saarland zu einem nachhaltig wirtschaftenden Energieland zu entwickeln. "Wir müssen deshalb die Energiewende als Herausforderung für das Industrieland Deutschland begreifen", sagte Gröhe. Hier sei das Saarland auf einem guten Weg. Gröhe: "Dafür steht die CDU wie keine andere Partei." Dem Gastredner gab CDU-Kreischefin Helma Kuhn-Theis mit auf den Weg: "Cattenom beschäftigt uns fast täglich, und die Bürger sorgen sich zunehmend." Leider kümmerten sich die Franzosen nicht. Deshalb sei ein Sondergipfel eingefordert. "Berlin, Brüssel, Paris müssen uns helfen, dass die Sicherheit der Menschen gewährleistet wird", forderte Kuhn-Theis. owa