Gries kennt sich mit Pokal-Sensationen aus

Marpingen. Bernd Gries, seit dieser Saison Trainer des Fußball-Landesligisten Hellas Marpingen, weiß, wie man Pokal-Sensationen schafft. Mit dem damaligen Zweitligisten FC Homburg siegte Gries im August 1991 bei Bayern München mit 4:2 nach Verlängerung. Gries traf damals im Olympiastadion und feierte einen der schönsten Siege in seiner Karriere.Gerne würde er auch heute wieder feiern

Marpingen. Bernd Gries, seit dieser Saison Trainer des Fußball-Landesligisten Hellas Marpingen, weiß, wie man Pokal-Sensationen schafft. Mit dem damaligen Zweitligisten FC Homburg siegte Gries im August 1991 bei Bayern München mit 4:2 nach Verlängerung. Gries traf damals im Olympiastadion und feierte einen der schönsten Siege in seiner Karriere.Gerne würde er auch heute wieder feiern. Mit Hellas erwartet er um 19 Uhr den Oberligisten Borussia Neunkirchen. "Vielleicht gelingt es uns, ein Tor zu schießen. Und wenn wir uns dann hinten rein stellen, hat es der Gegner schwer. Aber unter normalen Umständen dürfte nichts für uns drin sein", stuft der Übungsleiter die Chancen auf eine Überraschung gegen den drei Klassen höher spielenden Gegner aber als gering ein. Gries schnürte auch für die Borussen schon die Fußball-Schuhe. In der Saison 1993/94 in der Regionalliga. Es war allerdings nicht seine Lieblings-Station als Spieler. "Ich bin mit Trainer Guido Mey nicht so klar gekommen", erinnert sich der 44-Jährige. "Ich kenne auch heute bei Neunkirchen fast niemanden mehr."

Die Generalprobe für die Pokal-Begegnung glückte dem FC Hellas leidlich. In der Landesliga feierte die Elf ein 2:1 bei Schlusslicht SG Hoof-Osterbrücken. Durch den Dreier verbesserte sich Marpingen in der Tabelle auf Rang drei. "Unter den gegebenen Umständen ist das in Ordnung. Wir konnten wegen verletzter Spieler oder Urlaub noch nie mit der Wunschelf auflaufen", sagt Gries.

Marpingens Ligakonkurrent 1. FC Niederkirchen hat ebenfalls ein attraktives Pokal-Los gezogen: Der FCN empfängt am Mittwoch, 19 Uhr, den Saarlandligisten SV Hasborn. Dessen Trainer Heiko Wilhelm nimmt das Duell ernst. "Wie schon in der Runde vorher (5:0 bei der SG Neunkirchen-Selbach, Anm. d. Red.) wird es keine personellen Experimente geben", sagt der 41-Jährige.

Zwei weitere Teams aus dem Kreis St. Wendel können sich ebenfalls auf Duelle gegen Saarlandligisten freuen: Der TuS Hirstein (Bezirksliga) empfängt heute um 19 Uhr den SC Friedrichsthal. Der SC Alsweiler (Landesliga) hat morgen um 19 Uhr den VfB Dillingen zu Gast. sem

Foto: Hartung

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