1. Saarland

Gottes Segen für eine gute Motorradsaison

Gottes Segen für eine gute Motorradsaison

St. Ingbert. Trotz Regen am Morgen ist der 15. Motorradfahrer-Gottesdienst vor der St. Hildegardskirche in St. Ingbert nicht ins Wasser gefallen. Eigens zu diesem Gottesdienst waren Pfarrer Andreas Keller aus Kaiserslautern und Thomas Stephan, Pastoralreferent in der katholischen Militärseelsorge, mit ihren Motorrädern angereist

St. Ingbert. Trotz Regen am Morgen ist der 15. Motorradfahrer-Gottesdienst vor der St. Hildegardskirche in St. Ingbert nicht ins Wasser gefallen. Eigens zu diesem Gottesdienst waren Pfarrer Andreas Keller aus Kaiserslautern und Thomas Stephan, Pastoralreferent in der katholischen Militärseelsorge, mit ihren Motorrädern angereist. Es ist schon zur Tradition geworden, dass alle Motorradfahrer ihre Helme auf den Stufen des Altares ablegen. Pfarrer Keller freute sich, dass so viele Motorradfahrer gekommen waren und eröffnete den Gottesdienst mit den Worten: "Wir wollen uns segnen lassen von Gott, denn der Segen ist unser Zuspruch Gottes." In seiner Predigt ging Thomas Stephan auf das Motto des Gottesdienstes: "Sich beherrschen - es beherrschen" ein.Mit Blick auf Japan und sonstige Katastrophen stellte er fest: "Wir beherrschen immer noch wenig." Auch für Motorradfahrer sei dies gültig; denn sich und die Technik beherrschen, dazu braucht es Jahre. Jeder habe die Verpflichtung sich zu beherrschen gegenüber anderen und der Familie. Dies sollten die Anwesenden beherzigen. Er wünschte allen Gottes Segen für die Zukunft und eine gute Motorradsaison. Danach erfolgte die Segnung der bereitgestellten Motorräder. Da es mittlerweile stark zu regnen begonnen hatte, wurde vor der Gabenbereitung der Gottesdienst unterbrochen und zur Weiterfeier in die Kirche verlegt, was bei den Motorradfahrern locker und gelassen vonstatten ging. Zur Erinnerung an diesen Gottesdienst erhielt jeder Teilnehmer wieder einen Button mit dem Logo "Mogo 2011". Aufgrund des schlechten Wetters wurde die anschließend geplante Motorrad-Tour in die Vogesen auf eine Kaffeefahrt in die nähere Umgebung verkürzt. red