1. Saarland

Glühwein, Plätzchen, Lichterglanz

Glühwein, Plätzchen, Lichterglanz

Sulzbachtal/Fischbachtal. Lichterglanz und Lebkuchenduft, fröhliche Kinderstimmen singen weihnachtliche Melodien: Weihnachten klopft an unsere Türen. Als die Wintersonne am Samstagnachmittag langsam am Horizont verschwand, wurde es im Glanze der vielen Lichter überall heimelig. In den Kesseln dampfte Glühwein, es duftete nach frisch gebackenen Waffeln, nach Kastanien und Lebkuchen

Sulzbachtal/Fischbachtal. Lichterglanz und Lebkuchenduft, fröhliche Kinderstimmen singen weihnachtliche Melodien: Weihnachten klopft an unsere Türen. Als die Wintersonne am Samstagnachmittag langsam am Horizont verschwand, wurde es im Glanze der vielen Lichter überall heimelig. In den Kesseln dampfte Glühwein, es duftete nach frisch gebackenen Waffeln, nach Kastanien und Lebkuchen. Die Leute hinter den Verkaufsständen hatten alle Hände voll zu tun. In den Wochen zuvor war überall viel gebastelt worden. Wer genau hinschaute, fand bestimmt das ein oder andere schöne Geschenk. Adventskränze und -gestecke sowie Mistelzweige waren am Vorabend zum ersten Advent die Renner.

Auf dem neu gestalteten Bildstocker Marktplatz war der dritte gemeinsame Friedrichsthal-Bildstocker Weihnachtsmarkt. Organisatoren waren der Heimat- und Verkehrsverein Friedrichsthal-Bildstock und der Heimatausschuss Bildstock. Sie scheinen mit der gemeinsamen Veranstaltung das richtige Konzept gefunden zu haben. 27 Stände lockten die Besucher in Scharen an. Am Abend gab es fast kein Durchkommen mehr. "Wir sind jetzt an der Kapazitätsgrenze des Marktplatzes angekommen", stellte Bürgermeister Rolf Schultheis mit Blick auf die großartige Resonanz sichtlich stolz fest. Ein wunderschönes Ambiente bot sich den Besuchern des 36. Kaltnaggischer Weihnachtsmarktes. Die Stände gruppierten sich um die riesige Tanne vor der katholischen Kirche. Der Ortsinteressenverein (OIV) Herrensohr war der Veranstalter.

Wieder lautete das Motto: "Ein Dorf hilft helfen". Neun Vereine machten mit, stellten sich einmal mehr in den Dienst der guten Sache. Wie die 1. Vorsitzende des OIV, Karin Lackas, erklärte, geht der Erlös unter anderem an die ökumenische Sozialstation sowie an die katholische und evangelische Kirchengemeinde.

Beim 18. Fischbacher Weihnachtsmarkt - organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Ortsrat und Vereine - war auf dem Marktplatz die Krippe der Fischbacher Dorffrauen mit lebensgroßen Figuren der Hingucker. "Wir und unsere Helfer haben unzählige Arbeitsstunden in diese Krippe gesteckt", berichteten Anne Kallenbach, Ingrid Hantke und Claudia Keller. Und mit ihren Kolleginnen freuten sie sich riesig über die vielen lobenden Kommentare, die sie von den Besuchern für das Kunstwerk bekamen. Neben den Dorffrauen machten noch weitere 15 Vereine, Verbände und Organisationen mit. Alle hatten sie ihren Ständen ein weihnachtliches Ambiente verpasst.

Am frühen Abend herrschte auf dem Marktplatz in Quierschied Hochbetrieb. Nur noch im Gänsemarsch ging es zwischen den weihnachtlich dekorierten Buden hindurch. Überall gut gelaunte Menschen, die sich mit einem Glas Glühwein oder Punsch in der Hand unterhielten. 20 Vereine machten mit, hatten ihre Stände und Hütten auf Anregung des Veranstalters - der Arbeitsgemeinschaft Weihnachtsmarkt - auf dem Marktplatz aufgebaut. Der Triebener Platz blieb also diesmal leer. Gut gelaunt waren auch die Damen und Herren vom Kneippverein. "Alle unsere Zimtwaffeln sind weg", freute sich die 1. Vorsitzende, Roswitha Riechert, und ergänzte: "Wir haben 45 Kilogramm Teig verarbeitet."

Auf allen Weihnachtsmärkten lag Musik in der Luft. Chöre sangen, Bläserensembles und Drehorgeln stimmten weihnachtliche Melodien an. Überall war der Nikolaus ein willkommener Gast. Er beschenkte die Kinder mit Weckmännern und Süßigkeiten. In Quierschied hatte er sich mit Knecht Ruprecht und einem Engel Verstärkung mitgebracht. "Wir haben 45 Kilogramm Teig verarbeitet."

Roswitha Riechert