1. Saarland

Glas zum Anschauen, Bestaunen und Kaufen

Glas zum Anschauen, Bestaunen und Kaufen

Sulzbach. Seit März, erzählen Dagmar Günther und Gerlinde Kleutsch-Barth, waren die beiden Kunstvereinsmitglieder mit der Vorbereitung befasst. Fünf Punkte waren zu klären, damit das Programm seine bisher gewohnte Form findet. Erstens, die Gäste von außerhalb. "National und möglichst international soll es sein", so Gerlinde Kleutsch-Barth

Sulzbach. Seit März, erzählen Dagmar Günther und Gerlinde Kleutsch-Barth, waren die beiden Kunstvereinsmitglieder mit der Vorbereitung befasst. Fünf Punkte waren zu klären, damit das Programm seine bisher gewohnte Form findet. Erstens, die Gäste von außerhalb. "National und möglichst international soll es sein", so Gerlinde Kleutsch-Barth. Dafür stehen die beiden Tschechen Vladimir Klein und Kamil Faifer, die bereits in den Vorjahren mit ihren Glaskunstobjekten zu Gast waren. Aus den Vogesen kommt Natalie Massé, auch sie kennt man bereits in Sulzbach, wie auch die Luxemburgerin Pascale Seil oder Anne Hein aus Rheinland-Pfalz. Neu dabei sind Manuel Schäfer aus Hamburg oder Claus Mohr aus Trier. Ein zweiter Punkt sind die Teilnehmer aus dem Saarland und aus Sulzbach. Dafür stehen die Kunstvereinsmitglieder Dagmar Günther und Martin Steinert, die Saarbrückerin Ingeborg Schwingel wie auch die Glaserei Kamp.Ein dritter Punkt zielt auf die Käufer. "Für jeden Geldbeutel soll etwas dabei sein", stellt Gerlinde Kleutsch-Barth klar und hat mit Petra Lorenz und ihrem Glasschmuck und dem perlendrehenden Quartett "4 for Glass" und den Glasobjekten der Saarbrücker Galerie Lafontaine das entsprechende Angebot. Viertens gehört das Vorführen dazu. Der Glasmacher Jörg Hanowski baut dafür seinen Glasofen auf. Neuzugang Antje Theisen lässt Glas in der Flamme glühen. Farbig wird es, wenn die historischen Vakuum-Glasröhren der Sammlung Günter/Kleutsch aufleuchten. Damit gelingt der gleitende Übergang zum fünften Punkt im Programmkatalog der Glaskunsttage: "Wir wollen auch etwas zeigen", erinnern Dagmar Günther und Gerlinde Kleutsch-Barth. Für den Blick aufs Glas in Geschichte und Gegenwart, zwischen Handwerk und Technik sind wie in den Vorjahren das Glasmuseum Warndt mit Stücken seiner Sammlung und die Hochschule der Bildenden Künste Saar mit den im Glaszentrum Meisenthal geschaffenen Glasobjekten zur Stelle. Pressglas der 1960er und 1970er Jahre aus Skandinavien bringt die Sammlerin Ellen Franek mit. Am Ende der Glastage steht eine Auktion. Dafür gibt jeder Aussteller ein Objekt, "Für die Aussteller ist die Teilnahme kostenfrei", erklären die Organisatorinnen. "Der Erlös fließt direkt in den Topf, aus dem die Glaskunsttage finanziert werden", so Dagmar Günther. sg

Offizielle Eröffnung heute, Freitag, 28. Oktober, 19 Uhr. Ausstellung bereits ab 17 Uhr. Samstag, 29. Oktober, und Sonntag, 30. Oktober, von 11 bis 18 Uhr. Auktion mit Glasobjekten der Aussteller am Sonntag, 15 Uhr.

sulzbach-saar.de

kunstverein-sulzbach.de