1. Saarland

Gewappnet gegen giftige Rauchgase

Gewappnet gegen giftige Rauchgase

15 Feuerwehrleute haben sich jetzt bei einem Lehrgang zum Thema Atemschutz fortgebildet. Unter anderem ging es dabei um die Handhabung des Pressluftatmers und der Maske. In etlichen Übungen gewöhnten sich die Teilnehmer an das Tragen des Gerätes.

 In einem Kriechtunnel sollen sich die Feuerwehrleute an das Tragen des Atemschutzgerätes gewöhnen.
In einem Kriechtunnel sollen sich die Feuerwehrleute an das Tragen des Atemschutzgerätes gewöhnen.

Der Atemschutz gewinnt bei den Feuerwehren seit einigen Jahren mehr und mehr an Bedeutung. Bereits bei einem kleinen Pkw-Brand entstehen durch die Vielzahl der verbauten Kunststoffe solch große Mengen giftiger Rauchgase, die ein Eingreifen ohne entsprechenden Schutz fast nicht mehr ermöglichen, ohne die Gesundheit zu gefährden. Um fit für solche Einsätze unter Atemschutz zu sein, bedarf es regelmäßiger Übungen.

Um weitere Feuerwehrleute für das Tragen von Atemschutzgeräten zu befähigen, fand im Feuerwehrgerätehaus in Wolfersweiler wieder ein Atemschutzgeräte-Trägerlehrgang statt. Insgesamt 15 Feuerwehrangehörige nutzten die Chance, an dieser Lehrgangsveranstaltung teilzunehmen. Auf dem 25-stündigen Lehrgangsprogramm standen unter anderem Einsatzgrundsätze, die Handhabung des Pressluftatmers und der Maske, die Bedeutung des Atemschutzes, Atemgifte und Gewöhnungsübungen mit Kriechtunnel, einer Personenrettung aus einem verqualmten Kellerraum, dem Öffnen von Türen zu Brandräumen, das Absuchen von Räumen und das Besteigen von Leitern mit einem Atemschutzgerät.

Zum Abschluss fand eine schriftliche Lernerfolgskontrolle statt. Ein Besuch der Atemschutzübungsstrecke in St. Wendel wird demnächst folgen. Gemeindewehrführer Thomas Laubenthal und Kreisbrandinspekteur Dirk Schmidt zeigten sich stolz über das große Interesse der Feuerwehrleute an diesem Lehrgang und lobte die gute Mitarbeit. Weiter betonten sie, dass jetzt alle Teilnehmer bei Übungen ihre erlernten Fähigkeiten weiter vertiefen müssen, um so die nötige Routine für ihren ersten Einsatz zu entwickeln.