1. Saarland

Gesundheit ganz oben auf der Wunschliste

Gesundheit ganz oben auf der Wunschliste

Sulzbachtal/Fischbachtal. Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Die Sektkorken knallen, bunte Raketen steigen in den Himmel. Menschen liegen sich in den Armen, flüstern sich viele gute Wünsche zu und tauschen Vorsätze fürs neue Jahr aus. Was wünschen sich Menschen in unserer Region? Was wollen sie sich vornehmen? Die SZ hat bei einigen nachgefragt

Sulzbachtal/Fischbachtal. Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Die Sektkorken knallen, bunte Raketen steigen in den Himmel. Menschen liegen sich in den Armen, flüstern sich viele gute Wünsche zu und tauschen Vorsätze fürs neue Jahr aus. Was wünschen sich Menschen in unserer Region? Was wollen sie sich vornehmen? Die SZ hat bei einigen nachgefragt.Herbert Wagner (63, Foto: Wagner) aus Friedrichsthal hat die besinnlichen Tage über Weihnachten genutzt, um auf das verflossene Jahr zurückzublicken. Er hat sich aber auch Gedanken über sein Verhalten gemacht. Und darüber, was er im neuen Jahr anders machen will. "Ich will 2011 etwas mehr für die Gesundheit tun", sagt Wagner. Auch wolle er mit seiner Frau öfter ein paar Tage Urlaub in wärmeren Gefilden machen. Sehr am Herzen liegt dem früheren Polizeibeamten und ehemaligen Friedrichsthaler Wehrführer die Umwelt. Er fordert: "Alle Menschen müssen ihr mehr Respekt entgegenbringen." An alle Politiker hat der Friedrichsthaler eine große Bitte: "Kümmert euch mehr um die Belange der Menschen."

"Ich habe mir eigentlich gar nichts Besonderes vorgenommen", erklärt Arno Montada (Fotos: ll), der Chef des Löschbezirks der Freiwilligen Feuerwehr Dudweiler. Am wichtigsten sei ihm, dass er gesund bleibe. Für seinen Löschbezirk und alle Feuerwehrkameraden wünscht sich der 57-Jährige eine ruhige Silvesternacht. Und: "Im nächsten Jahr könnten es ein paar Einsätze weniger werden als 2010. Da waren es 205. Das war schon belastend für uns alle."

Henning Köth, der Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerkes in Sulzbach, hofft, dass er 2011 etwas mehr Zeit für sich hat. "Damit ich an meinem Haus das machen kann, was 2010 liegen geblieben ist." Einige Veränderungen werde es im nächsten Jahr an der THW-Unterkunft geben. So seien der Bau eines Holzlagers geplant und ein Fahrzeug-Unterstand im Außenbereich. Den Helferinnen und Helfern wünscht der 51-jährige Ortsbeauftragte, dass sie im nächsten Jahr wieder gesund von allen Einsätzen zurückkommen.

Ganz oben auf der Liste von Ralf-Peter Fritz, dem Präsidenten des Verkehrsvereins Dudweiler, steht für 2011 der Wunsch nach einer stärkeren Zusammenarbeit mit der Verwaltung und mit dem Gewerbe- und Ortsinteressenverein Pro Dorf Dudweiler. "Unser liebens- und lebenswerter Stadtbezirk muss weiter belebt werden", meint der 41-Jährige. Persönlich wünscht sich Ralf-Peter Fritz mehr Zeit für seine Familie. "2010 war ich mehr auf der Arbeit als zu Hause."

Vorsätze fürs neue Jahr hat Annette Bost, 47, die Leiterin der Quierschieder Gemeindebücherei und des Heimatmuseums, keine. "Wenn ich was verändern will, brauche ich nicht bis Silvester zu warten", sagt sie. Aber einige Wünsche für 2011 hat sie. Für ihre Familie wünscht sie sich Gesundheit und beruflich, dass beim Umzug der Bücherei alles reibungslos verläuft. Und noch etwas ist auf der Liste der 47-Jährigen: "Es könnten sich mehr Menschen ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren." Damit werde die Welt ein Stück besser.