Geschwindigkeitskontrolle: 150 Autofahrer zu schnell

Geschwindigkeitskontrolle: 150 Autofahrer zu schnell

Regionalverband. Die Einsatzkräfte des Polizeibezirks Saarbrücken-Land haben am Dienstag in einer bezirksweiten Aktion Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Außerdem überprüften die Beamten, ob die Technik der Autos funktionierte

Regionalverband. Die Einsatzkräfte des Polizeibezirks Saarbrücken-Land haben am Dienstag in einer bezirksweiten Aktion Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Außerdem überprüften die Beamten, ob die Technik der Autos funktionierte.

53 Beamte der Polizeibezirksinspektion Saarbrücken-Brebach sowie der Polizeiinspektionen Völklingen, Sulzbach und Köllertal kontrollierten zwischen 14 und 21 Uhr insgesamt 2528 Fahrzeuge. Davon waren 150 Autos zu schnell, was einer Überschreitungsrate von knapp sechs Prozent entspricht, wie die Polizei mitteilte. Besonders im Bereich der Polizeiinspektion Völklingen wurde zu schnell gefahren. Ein Fahrer muss demnächst seinen Führerschein für einen Monat abgeben. Laut Polizei wurde sein Auto mit 101 Kilometer pro Stunde in einer 50er-Zone gemessen.

Aufgrund von Geschwindigkeitsmissachtungen passierten 2009 auf saarländischen Straßen insgesamt 1734 Verkehrsunfälle, im Polizeibezirk Saarbrücken-Land 333. Dabei wurden auf Landesebene 494 Personen, im Bezirk 85 Personen verletzt. Geschwindigkeitsmissachtung ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen.

Auch Beleuchtung getestet

Bei den Kontrollen der technischen Einrichtungen, insbesondere der Beleuchtung, achteten die Einsatzkräfte auf den Aufkleber der Verkehrssicherheitsaktion "Lichttest 2010".

Diese Plakette wurde durch Fachwerkstätten und Kraftfahrzeugbetriebe bei ordnungsgemäßem Zustand der Beleuchtung im Monat Oktober kostenlos vergeben. 32 Fahrzeuge fielen aber wegen defekter Scheinwerfer oder Blinker auf. Die Polizei weist daraufhin, dass insbesondere defekte Scheinwerfer beim Auto zu sehr gefährlichen Situationen führen können.

Nicht nur, dass man selbst seine Fahrstrecke nur eingeschränkt ausgeleuchtet hat. Andere Verkehrsteilnehmer könnten zum Beispiel meinen, dass ihnen ein Motorrad entgegen käme. Starten Autofahrer dann ein Überholmanöver, könnte dies fatale Folgen haben. red

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