1. Saarland

Geschichts-Kurse des Gymnasiums Wendalinum besuchen Berlin

Geschichts-Kurse des Gymnasiums Wendalinum besuchen Berlin

St. Wendel. Vom 13. bis zum 16. März waren die beiden Geschichts-Kurse des diesjährigen Abiturjahrgangs des Gymnasiums Wendalinum auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Nadine Schön in der Bundeshauptstadt. Dafür mussten die 29 Schüler und ihre beiden Geschichtslehrer Hanna Busch und Alexander Besch dienstags bereits um kurz nach drei Uhr aufstehen

St. Wendel. Vom 13. bis zum 16. März waren die beiden Geschichts-Kurse des diesjährigen Abiturjahrgangs des Gymnasiums Wendalinum auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Nadine Schön in der Bundeshauptstadt. Dafür mussten die 29 Schüler und ihre beiden Geschichtslehrer Hanna Busch und Alexander Besch dienstags bereits um kurz nach drei Uhr aufstehen. Darauf folgte eine Zugfahrt nach Berlin. Nach dem Check-In im Hostel begann das Programm mit einem Vortrag im Paul-Löbe-Haus über die Arbeit des Deutschen Bundestages allgemein und speziell über die Arbeitsschwerpunkte der Bundestagsabgeordneten Nadine Schön durch ihren Mitarbeiter Carsten Michels. Nach einem Mittagessen im Besucherrestaurant des Bundestages besuchten wir im Anschluss das Reichstagsgebäude.Der Plenarsaal des Bundestages wurde zum Zeitpunkt unserer Reise für die Bundesversammlung umgestaltet, die am darauffolgenden Sonntag den Bundespräsidenten wählte. Abends zogen wir in Kleingruppen durch die Straßen Berlins und suchten bekannte Döner- und Currywurstbuden auf. Der Bendlerblock ist eine Gedenkstätte für den Widerstand gegen das NS-Regime. Hier wurde am Mittwochmorgen unser Wissen über Widerstandsgruppen wie die Weiße Rose oder Georg Elser aufgefrischt. Zudem konnten wir das Arbeitszimmer von Oberst Graf von Stauffenberg, einem der führenden Köpfe des Hitlerattentats vom 20. Juli 1944, besichtigen. Nachmittags stand der Tränenpalast auf dem Programm (Foto). Dieser befindet sich am Bahnhof Berlin Friedrichstraße und wurde zu Zeiten der DDR als Grenzübergangsstelle genutzt. Tränenpalast heißt er deshalb, weil hier Abschied stattfand und viele Menschen bei der Trennung von abreisenden Familienmitgliedern aus dem Westen sehr schmerzhaft die deutsche Teilung erfahren mussten.

Abends bewegten wir uns frei durch die Großstadt und genossen erneut das Nachtleben. Auch am Donnerstag kam der kulturelle Teil der Fahrt nicht zu kurz. Nach längerer Fahrt mit der Tram erreichten wir gegen elf Uhr das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Abgerundet wurde der Tag vom Besuch der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Die darauffolgende Freizeit wurde von vielen zum Shoppen im KaDeWe genutzt. Am Tag der Abreise standen noch der Gendarmenmarkt und die Ausstellung "Wege-Irrwege-Umwege", die die Entwicklung der Demokratie in Deutschland aufzeigt auf dem Programm. Alles in allem war diese Fahrt sehr gut. Neben Kultur kam auch die Freizeit nicht zu kurz.

Lukas von Hohnhorst (Klasse 12), Alexander Besch