Geschaut wird schon, aber nicht so viel

Homburg. Mehr als die Hälfte der Wettbewerbe der Olympischen Spiele in London sind nun schon zu Ende, das Ergebnis für Deutschland ist immerhin ein Platz unter den ersten zehn im Medaillenspiegel

 Auch Homburg hat zwei Goldjungs, die bei früheren Olympischen Spielen ganz oben auf dem Treppchen standen: Andreas Walzer (links) siegte 1992 mit dem deutschen Bahnvierer, Schütze Michael Jakosits war ebenfalls 1992 erfolgreich. Fotos: dpa/Maurer

Auch Homburg hat zwei Goldjungs, die bei früheren Olympischen Spielen ganz oben auf dem Treppchen standen: Andreas Walzer (links) siegte 1992 mit dem deutschen Bahnvierer, Schütze Michael Jakosits war ebenfalls 1992 erfolgreich. Fotos: dpa/Maurer

Homburg. Mehr als die Hälfte der Wettbewerbe der Olympischen Spiele in London sind nun schon zu Ende, das Ergebnis für Deutschland ist immerhin ein Platz unter den ersten zehn im Medaillenspiegel.Nach London fahren nur die wenigsten Menschen aus der Region, doch aus der Ferne, ob vor dem Fernseher, übers Radio, die Zeitung kann man ja auch mitfiebern, doch wie intensiv verfolgen die Homburger das sportliche Großereignis? Wir haben Passanten in Homburg gefragt.

Frederike Lammert, 16, verfolgt die Olympischen Spiele "eher nebenbei über das Fernsehen und den Livestream im Internet", auch die olympische Eröffnungszeremonie hat sie eher zufällig mit einer Freundin im Fernsehen gesehen. "Wenn es jedoch ums Reiten oder Leichtathletik geht, dann schaue ich mir alles live an", sagt die 16-Jährige, die selbst reitet und auch in der Leichtathletik aktiv ist.

Werner Krüger, 71, hingegen hat sich die Eröffnung des großen Sportereignisses aus Interesse im Fernsehen angesehen. Er verfolgt die Spiele jedoch nur dann, wenn's um Fußball geht, weil er an dieser Sportart besonderes interessiert ist und ihn die restlichen Disziplinen nicht wirklich begeistern. "Lieber noch sehe ich mir allerdings Fußball im Rahmen der Europameisterschaften und Weltmeisterschaften an", merkt er an.

Auch Carolin Fetzer, 18, Studentin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken, verfolgt die Olympischen Spiele "eher durch Zufall im Radio, beim Auto fahren, und im Fernsehen in den Nachrichten". Eine besondere Sympathie hat sie für den Reitsport. "Das Reiten sehe ich mir dann auch im Fernsehen an", erklärt sie. Ihr besonderes Interesse an diesem Sport hat einen einfachen Grund: Sie reitet selbst.

Marion Sauer, 39, bedauert, die Olympischen Spiele nicht so verfolgen zu können, wie sie es eigentlich will. Ihr Beruf lässt ihr dafür keine Zeit. "Ich höre aber immer Radio auf der Arbeit, so bekomme ich zumindest das alles mit, was dort gesendet wird", teilt sie mit. "Und wenn es geht, sehe ich mir auch ein paar Wettbewerbe im Fernsehen an", berichtet sie. Da sie früher selbst geturnt hat, fesselt sie dieser Sport bei den Wettkämpfen in London ganz besonders. lul

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort