Gering Qualifizierte haben kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Gering Qualifizierte haben kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Kreis Neunkirchen. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Kreis Neunkirchen ist im Februar leicht gestiegen. Es waren 5714 Personen arbeitslos gemeldet, 60 mehr als im Januar und 582 mehr als vor einem Jahr (plus 11,3 Prozent). Vor allem in der Arbeitslosenversicherung waren deutlich mehr Menschen arbeitslos als vor einem Jahr

Kreis Neunkirchen. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Kreis Neunkirchen ist im Februar leicht gestiegen. Es waren 5714 Personen arbeitslos gemeldet, 60 mehr als im Januar und 582 mehr als vor einem Jahr (plus 11,3 Prozent). Vor allem in der Arbeitslosenversicherung waren deutlich mehr Menschen arbeitslos als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,2 Prozent (Vorjahr: 7,4 Prozent)."Die Arbeitslosigkeit ist zunehmend von strukturellen Problemen geprägt. Deshalb wird es in diesem Jahr eine unserer wichtigsten Aufgaben sein, die arbeitslosen Menschen mit individuell ausgestalteten Angeboten an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Ein Großteil dieser Menschen hat keine Ausbildung. Sie haben ohne passgenaue Unterstützungsangebote nur geringe Chancen auf eine Arbeitsstelle", so Gundula Sutter, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Saarland. "Wir gehen auch davon aus, dass der Bedarf an qualifiziertem Personal weiter steigen wird." 328 Personen haben sich im Februar nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet während nur 254 die Arbeitslosigkeit durch Einmündung in eine Erwerbstätigkeit wieder beenden konnten. Arbeitslosmeldungen erfolgten insbesondere aus Verkauf, Metallerzeugung und -Bearbeitung, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Hoch- und Tiefbau, Innenausbau, Fahrzeugführung, Lebensmittelherstellung und -Verarbeitung sowie aus nichtmedizinischen Gesundheitsberufen.

Der Arbeitsagentur und dem Jobcenter wurden im Januar 184 neue Stellen zur Besetzung gemeldet, 23 mehr als im Vormonat und 58 weniger als vor einem Jahr. Am Monatsende waren 505 offene Stellen gemeldet. Die meisten Arbeitskräfte wurden in der Zeitarbeit, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Baugewerbe gesucht. red

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