Gericht spricht Urteil gegen zwei St. Ingberter Graffiti-Sprüher

Gericht spricht Urteil gegen zwei St. Ingberter Graffiti-Sprüher

St. Ingbert. Im Dezember vergangenen Jahres wurden zwei Personen im St. Ingberter Wohngebiet Schmelzerwald dabei beobachtet, wie sie in einer Samstagnacht eine Garage in der Straße "Im Schmelzerwald" mit Farbe besprühten (wir berichteten). Die sofort alarmierte Polizei stellte bei ihren Ermittlungen zunächst drei weitere Tatorte fest

St. Ingbert. Im Dezember vergangenen Jahres wurden zwei Personen im St. Ingberter Wohngebiet Schmelzerwald dabei beobachtet, wie sie in einer Samstagnacht eine Garage in der Straße "Im Schmelzerwald" mit Farbe besprühten (wir berichteten). Die sofort alarmierte Polizei stellte bei ihren Ermittlungen zunächst drei weitere Tatorte fest. Mit Graffiti verunstaltet waren auch die Pfarrkirche St. Konrad in der Carl-Custer-Straße, das Berufsbildungszentrum in der Johann-Josef-Heinrich-Straße sowie die Erweiterte Realschule "Im Schmelzerwald". Noch in der selben Nacht konnte die Polizei zwei damals 16 und 17 Jahre alte Jugendliche aus St. Ingbert als mutmaßliche Täter ermitteln. Einer der beiden war bis dahin polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten, sein Partner erst in einem Fall. Bei der Verhandlung vorm Amtsgericht St. Ingbert am Dienstag dieser Woche wurden die strafrechtlichen Verfahren gegen die beiden Jugendlichen unter der Erteilung von Auflagen eingestellt. So müssen die jungen Männer laut Polizei eine erhebliche Anzahl an gemeinnützigen Arbeitsstunden leisten, einer darüber hinaus eine Geldbuße zahlen. Unabhängig davon müssen sie aber für die Regulierung der von ihnen angerichteten Sachschäden in Höhe von mehreren tausend Euro aufkommen. red

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