1. Saarland

Gerätehaus bleibt noch lange ein Sorgenkind

Gerätehaus bleibt noch lange ein Sorgenkind

Dudweiler. Im Bezirksrat kamen auch die Setzungsschäden an der Bodenplatte des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr zur Sprache. In sechs Metern Tiefe hatte eine Aufschwemmung den Schaden verursacht, erklärte Eckhard Straßburger vom Gebäudemanagementbetrieb Saarbrücken (GMS). Dies hätte ein Gutachten ergeben

Dudweiler. Im Bezirksrat kamen auch die Setzungsschäden an der Bodenplatte des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr zur Sprache. In sechs Metern Tiefe hatte eine Aufschwemmung den Schaden verursacht, erklärte Eckhard Straßburger vom Gebäudemanagementbetrieb Saarbrücken (GMS). Dies hätte ein Gutachten ergeben.Da sich der Boden auch künftig weiter setzen würde, seien weitere Schäden zu erwarten. Bereits jetzt würde die Bodenplatte in der Mitte zentimeterweit durchhängen, Risse seien aufgetreten. Eine Einbruchsgefahr sei allerdings nicht gegeben, die Wände würden stabil auf einem setzungssicheren Fundament stehen. Straßburger "Eine Einbruchgefahr besteht nicht. Sie brauchen keine Angst haben, dass ein Fahrzeug verschwindet."

Eine komplette Sanierung "des unschönen Zustands" sei sehr kostenintensiv. "Wir müssten entweder bis auf sechs Meter alles rausnehmen und neuen Boden einbringen oder mit einem sehr aufwendigen Injektionsverfahren den Boden verbessern." Wegen der hohen Kosten dieser Maßnahme (etwa 350 000 Euro), erklärte Straßburger, ist man im Gespräch mit verschiedenen Fachleuten zu der Meinung gekommen, dass nur Ausbesserungsmaßnahmen (etwa 7000 Euro) im Moment wirtschaftlich vertretbar sind. Da man weitere Schäden erwarten könnte, sollen in den kommenden Jahren (bei Bedarf) immer wieder einzelne Felder erneuert werden.

Klaus Friedrich Schmidt (Linke) hakte nach, ob es nicht besser sei, gleich den ganzen Boden zu erneuern, "als alle Jahre wieder Geld reinzupumpen". Straßburger entgegnete, dass eine Sanierung einzelner Bereiche voraussichtlich alle zwei bis drei Jahre zu erwarten sei, "das steht in keinem Verhältnis". Der Bezirksrat nahm den Bericht einstimmig zur Kenntnis. dla