1. Saarland

Geldregen für Schoolworker

Geldregen für Schoolworker

Staatssekretärin Gaby Schäfer übergab Landrat Udo Recktenwald einen Zuwendungsbescheid über 165 138,76 Euro für die Schoolworker im Landkreis St. Wendel.

Land und Kreis teilen sich die Kosten für die Schoolworker im Kreis zu je 50 Prozent, wobei der Landkreis noch zusätzlich die Sachkosten trägt. "Dies ist gut angelegtes Geld und eine wichtige Ergänzung unseres sozialpädagogischen Angebots", betonte der Landrat. Schoolworker beraten Schüler und deren Eltern in Problemsituationen und Krisen, vermitteln an kompetente Fachberatungsstellen, beraten Lehrkräfte bei besonderen Problemlagen in der Klasse oder bei einzelnen Kindern und Jugendlichen. Sie initiieren und führen Projekte durch, vor allem Sozialkompetenztrainings und zu den Themen Mobbing, Gewalt- und Suchtprävention und Sexualerziehung. Im Landkreis St. Wendel arbeiten 15 Schoolworker an 21 Schulen: zwölf Grundschulen, sechs Gemeinschaftsschulen, zwei Gymnasien und an einer Förderschule Lernen. Der Landkreis St. Wendel hat freie Träger der Jugendhilfe im Landesprogramm Schoolworker in die Kooperation eingebunden. Diese Träger sind Anstellungsträger für die Schoolworker an den Grundschulen im Kreis. Die Schoolworker an den weiterführenden Schulen und an der Förderschule Lernen sind beim Kreisjugendamt St. Wendel beschäftigt. Das Landesprogramm Schoolworker, das 2003 als Kooperationsmodell von Jugendhilfe und Schule initiiert wurde, ist bundesweit einzigartig.