1. Saarland

Gegen die WM-Torschützenkönigin

Gegen die WM-Torschützenkönigin

Marpingen. Die satte Packung von Konz hat bei den Moskitos Spuren hinterlassen. "Wir haben über die Trainingswoche die Niederlage aufgearbeitet. Da gab es einiges zu tun", verrät Manfred Wegmann, Trainer der Handballerinnen der DJK Marpingen, vor dem Oberliga-Hit am Samstagabend um 20 Uhr gegen die HSG Wittlich

Marpingen. Die satte Packung von Konz hat bei den Moskitos Spuren hinterlassen. "Wir haben über die Trainingswoche die Niederlage aufgearbeitet. Da gab es einiges zu tun", verrät Manfred Wegmann, Trainer der Handballerinnen der DJK Marpingen, vor dem Oberliga-Hit am Samstagabend um 20 Uhr gegen die HSG Wittlich.Besonders die miserable zweite Hälfte von Konz spukt Wegmann noch im Kopf herum. "Da haben wir nicht gut gespielt", formuliert der Trainer freundlich. Verstärkt arbeitete er im Training an der Verbesserung der Deckungsarbeit, und vor allem an dem schnellen Umschalten zum Tempogegenstoßspiel über die erste und zweite Welle. "Vor dem Tor müssen wir besser abschließen, die einfachen Tore sind halt ganz wichtig, um enge Spiele zu gewinnen", meint Wegmann.

Gegner HSG Wittlich stuft er als Spitzenmannschaft der Liga ein. "Wer in der Tabelle vorne steht, ist der Favorit", findet Wegmann. Auch wenn für seinen Trainerkollegen Wolfgang Becker nach wie vor die Moskitos der uneingeschränkte Meisterschafts-Favorit sind. "So wie sich momentan die Tabelle darstellt, stehen dort die Mannschaften, die ich vorne dabei erwartet habe", sagt Wegmann. "Es wird ein absolut umkämpftes Spitzenspiel", ist er überzeugt und fordert von seinen Spielerinnen, mehr Kampfgeist und Leidenschaft als in Konz aufs Parkett zu bringen. "In der letzten Saison haben wir beide Spiele gegen die HSG gewonnen, weil wir kämpferisch stärker waren", blickt der Marpinger Trainer zurück.

Wittlich verfügt über einen ausgeglichenen Kader, aus dem eine Spielerin herausragt. Denn viel wird beim Ausgang der Partie davon abhängen, ob die Deckung der Moskitos die Wittlicher Starspielerin Tatjana Nykytenko (34 Jahre) in den Griff bekommt. "So eine Spielerin kann jede Mannschaft gut gebrauchen. Sie spielt ihre Erfahrung ganz clever aus und kann Tore aus dem Nichts machen", weiß Wegmann um die Stärken der 1,90 Meter großen Handballerin. Die ehemalige ukrainische Nationalspielerin kam in der Bundesliga für Hessen Hersfeld und die DJK/MJC Trier zum Einsatz und war Torschützenkönigin bei der Handball-Weltmeisterschaft 2001.

Doch Wegmann sorgt sich nicht nur wegen der Stärke Nykytenkos - die Marpingerin Katharina Leib klagt weiterhin über Rückenprobleme. Die Rückraumspielerin konnte nur verhalten mittrainieren und unterzog sich nun einer Kernspintomografie, um eine endgültige Klarheit über die Verletzung zu erhalten. Zurückgekehrt in den Kader ist Britta Buchholz, die zuletzt in der zweiten Mannschaft spielte.