Gegen den Krebs anradeln

Mainz/Bonn. Bei ihrer 600 Kilometer langen "Regenbogenfahrt" machen 40 junge ehemalige Krebspatienten am Sonntag, 30. August in Mainz Station. Im Saarland kommen die Radfahrer auf ihrer knapp einwöchigen Fahrt nicht vorbei. Mit der Tour, die am 29. August in Mannheim startet und am 5

Mainz/Bonn. Bei ihrer 600 Kilometer langen "Regenbogenfahrt" machen 40 junge ehemalige Krebspatienten am Sonntag, 30. August in Mainz Station. Im Saarland kommen die Radfahrer auf ihrer knapp einwöchigen Fahrt nicht vorbei. Mit der Tour, die am 29. August in Mannheim startet und am 5. September in Köln endet, wollten die Teilnehmer krebskranken Kindern und ihren Eltern Mut machen. Das teilte die Deutsche Kinderkrebsstiftung in Bonn mit. Im Mainzer Volkspark sei ab 13.30 Uhr ein buntes Programm mit einem Clown und Musik geplant. Gleichzeitig wollten die Teilnehmer der Öffentlichkeit demonstrieren, dass nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich seien, hieß es weiter. An allen Etappenzielen in Mainz, Gießen, Marburg, Bonn und Köln seien Informationsangebote und ein buntes Rahmenprogramm geplant. Darüber hinaus haben die Radfahrer vor, bei an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranken Kinder Halt zu machen und die jungen Patienten auf den Stationen zu besuchen. Seit der Premiere 1993 in Hannover mit 17 Teilnehmern finde die "Regenbogenfahrt" jedes Jahr statt. Veranstalter ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung in Bonn, die sich nach eigenen Angaben überwiegend aus Spenden finanziert. Die Stiftung begleitet krebskranke Kindern und ihre Familien und setzt sich für eine Verbesserung von Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität ein. epd

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