Gedenken an verstorbene Kameraden

Luisenthal/Dorf im Warndt. Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche Luisenthal, gehalten von Pfarrer Thomas Weber und Pastor Rudolf Fey, wurde gestern der Barbaratag in Luisenthal eingeläutet

Luisenthal/Dorf im Warndt. Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche Luisenthal, gehalten von Pfarrer Thomas Weber und Pastor Rudolf Fey, wurde gestern der Barbaratag in Luisenthal eingeläutet.Danach trafen sich die Vereinsmitglieder und Bürger an der Kaffeeküche am ehemaligen Bergwerk, bevor es mit einem Schweigemarsch zu der Gedenkstätte des Grubenunglücks von 1962 ging, um für die 299 Bergmannskameraden einen Kranz niederzulegen.

"Wir haben in diesem Jahr acht verstorbene Trachtenmitglieder zu beklagen und weitere sechs Mitglieder werden nach Ibbenbüren im Ruhrpott versetzt", so Vorsitzender Armin Schmitt in seiner Rede, " dadurch wird es sehr eng um unsere Mitglieder und die Aufrechterhaltung unserer Tradition. Im kommenden Jahr werden wir zum 50. Jahrestag des Grubenunglücks in Luisenthal eine große Gedenkfeier am 7. Februar 2012 schultern." Bei der Barbarafeier wurden auch drei Mitglieder geehrt: Erich Tiffelbach für 25 Jahre und Horst Harbusch sowie Dieter Becker für 40 Jahre Mitgliedschaft.

Die Kameradinnen und Kameraden der Berg- und Hüttenleute aus Dorf im Warndt, Mitglieder des Sterbekassenvereins Großrosseln und Bürger des Ortes veranstalteten am Sonntag ebenfalls ihre Barbarafeier. Treffpunkt war die Kirche in Dorf im Warndt. Hier fand nach einer Kranzniederlegung ein Gottesdienst statt mit anschließendem Beisammensein im Pfarrzentrum. Horst Gall, Vorsitzender der örtlichen Vereinigung der Berg- und Hüttenleute: "Wir feien den Barbaratag zu Ehren unserer Schutzpatronin Barbara von Nikomedien, die uns vor Grubenunglücken bewahren soll. Die Kranzniederlegung gilt unseren verstorbenen Kameraden." hj/bub