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Fußball-Verbandsliga: Stoppt der FC Freisen seinen Negativ-Trend?

Fußball-Verbandsliga: Stoppt der FC Freisen seinen Negativ-Trend?

Freisen/Primstal. Der FC Freisen gehört in negativer Hinsicht zu den Überraschungsmannschaften der Verbandsliga. Die Mannschaft ist seit Wochen konstant Tabellenletzter und rührt sich nicht von der Stelle. Ab jetzt geht es wöchentlich gegen die Spitzenmannschaften der Liga

Freisen/Primstal. Der FC Freisen gehört in negativer Hinsicht zu den Überraschungsmannschaften der Verbandsliga. Die Mannschaft ist seit Wochen konstant Tabellenletzter und rührt sich nicht von der Stelle. Ab jetzt geht es wöchentlich gegen die Spitzenmannschaften der Liga. Ist der Zweite TuS Steinbach zu Hause an diesem Sonntag um 15 Uhr da nicht eine Nummer zu groß? "Im Prinzip ist es egal, gegen wen wir spielen", meint Freisens Trainer Marko Heinrich. Zuletzt habe man gegen Mannschaften gespielt, die sich von der Papierform auf Augenhöhe befänden. Punkte eingebracht habe es nicht. "Vielleicht setzt ein Spiel gegen eine Spitzenmannschaft neue Kräfte frei", hofft Heinrich.Der desolate Auftritt nach der Pause bei der 3:7 (1:3)-Packung in Schiffweiler sei abgehakt. "Der Trainingseinsatz der Spieler war in Ordnung", sagt der Trainer. Gegenüber der Vorwoche will Heinrich allerdings eine deutliche Reaktion von seinen Spielern auf dem Platz sehen. "Die Bereitschaft zu kämpfen, muss viel, viel besser umgesetzt werden", fordert er. Personelle Veränderungen will er eventuell im Abwehrbereich vornehmen. "Da muss was geschehen. Wir haben in elf Spielen 40 Gegentore kassiert. So etwas ist doch einfach Wahnsinn", stöhnt Heinrich. Beim Versuch, die rote Laterne abzugeben, wird Spielführer Steven Klos wegen eines nun diagnostizierten Bänderrisses im Fuß in den restlichen Spielen dieses Jahres nicht mehr mithelfen können.

Auch beim Ligakonkurrenten VfL Primstal ist mit Tobias Zimmer der Kapitän für vier Wochen von Bord. Zimmer weilt beruflich einen Monat in den USA. "Damit fehlt uns ein wichtiger Eckpfeiler, der auch Zeichen setzen kann", meint VfL-Trainer Lothar Pesch. An diesem Samstag um 16 Uhr erwartet er einen heißen Tanz bei der auf Rang sechs platzierten DJK Ballweiler-Wecklingen. "Auf dem kleinen Platz dort müssen wir die Zweikämpfe gewinnen", sagt Pesch. Den Gegner schätzt er auf eigenem Gelände sehr stark ein. "Die drei Punkte wollen wir dort trotzdem holen", so der Trainer. In der engen Spitzengruppe dürfe man sich gegenüber der Konkurrenz keinen Punktverlust erlauben. frf

Foto: Verein