Fußball-Bezirksliga: Alles neu an der Spitze des FC Niederlinxweiler

Niederlinxweiler. Turbulente Tage liegen hinter den Fußballern des FC Niederlinxweiler. Unmittelbar nach der 0:3-Niederlage in der Bezirksliga ist Spielertrainer Frank Kessler zurückgetreten. Er hatte die Mannschaft nach dem Landesliga-Abstieg 2011 übernommen. Am Tag darauf gab es bei der Jahreshauptversammlung auch einen komplett neuen Vorstand

Niederlinxweiler. Turbulente Tage liegen hinter den Fußballern des FC Niederlinxweiler. Unmittelbar nach der 0:3-Niederlage in der Bezirksliga ist Spielertrainer Frank Kessler zurückgetreten. Er hatte die Mannschaft nach dem Landesliga-Abstieg 2011 übernommen. Am Tag darauf gab es bei der Jahreshauptversammlung auch einen komplett neuen Vorstand. Rolf Zimmer übernahm das Amt des Vorsitzenden von Josef Wolczyk: Zimmers Sohn Markus und Ex-FCN-Spieler Sven Kunkel haben das Amt des Spielausschussvorsitzenden von Udo Kugge übernommen.Als erste Amtshandlung musste der neue Vorstand einen neuen Trainer finden - und dabei entschied er sich für eine Interims-Lösung: Der bisherige Spieler Sascha Sonn steht in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause an diesem Sonntag um 14.30 Uhr zu Hause gegen den Tabellen-Vorletzten TuS Hirstein und eine Woche darauf im Auswärtsspiel beim FC Lautenbach in der Verantwortung. Niederlinxweiler ist derzeit Tabellen-Zwölfter mit zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Die prekäre sportliche Situation war wohl auch der Hauptgrund für den Rücktritt von Kessler. "Er hat uns mitgeteilt, dass er wohl die Mannschaft nicht mehr richtig erreicht", sagt Markus Zimmer. Der Spielausschussvorsitzende des FCN will dann in der Winterpause mit seinen Vorstandskollegen endgültig entscheiden, wie es in der Trainerfrage weitergeht. "Es könnte sein, dass Sonn bis zum Saisonende weiter macht, es ist aber auch möglich, dass wir jemand anderes verpflichten", erklärt er.

Mittelfristig will der neue Vorstand dann wieder mehr Kontinuität in den Verein bringen. "Nach dem Landesliga-Abstieg haben uns neun Spieler verlassen, neun neue sind gekommen. Nach dem verpassten Wiederaufstieg vergangene Runde war es dann wieder genau so", berichtet Zimmer. In der personellen Fluktuation sieht er auch den Hauptgrund, dass es sportlich nicht so läuft. "Wir haben zwar gute Einzelspieler, aber eine richtige Mannschaft hat sich noch nicht heraus kristallisiert." sem

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