Fülle von Anträgen verzögert Prozess gegen Homburger OB

Justiz : Fülle von Anträgen verzögert Prozess gegen Homburger OB

Der Prozess wegen Untreue gegen den Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD) hat sich am Freitag in die Länge gezogen. Grund war eine Fülle von Anträgen, die der Verteidiger des Angeklagten vor dem Landgericht Saarbrücken einbrachte.

Einen zur Aussetzung des Verfahrens, weil ein zentrales Gutachten zur Schadensberechnung seiner Ansicht nach rechtswidrig erstellt worden sei. Zudem einen über die Einbringung weiterer Beweismittel sowie einen über weitere Zeugen. Die Plädoyers wurden in der Nacht erwartet. Der 50-Jährige steht nach einer kostspieligen Detektiv-Affäre vor Gericht. Der OB soll Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs Ende 2015 von Detektiven überwacht haben lassen, ohne den Stadtrat zu informieren.

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