Fried begrüßt Pläne der Firma Bosch

Neunkirchen · Der Ausbau der Firma Bosch-Emission Systems GmbH (BESG) am Standort Neunkirchen gebe ein wichtiges und positives Signal für den Industriestandort Neunkirchen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. So begrüßt Oberbürgermeister Jürgen Fried die Entscheidung des Bosch-Konzerns in Neunkirchen zu bleiben, im Industriegebiet Vogelsbach in Wiebelskirchen neu zu bauen und die Zahl der Arbeitsplätze aufzustocken.



Wie bereits auf der SZ-Wirtschaftsseite berichtet, läuft der Mietvertrag der Bosch-Tochter, die bisher auf dem Werksgelände der Firma Eberspächer angesiedelt war, aus. BESG hat sich darauf spezialisiert, saubere Abgas-Systeme für Fahrzeuge anzubieten, die nicht auf der Straße fahren. Dazu zählen unter anderem Traktoren, Mähdrescher, Bagger, Radlader, aber auch stationäre, mit Dieselmotoren angetrieben Anlagen. Für diese wurden die Abgas-Normen im Jahr 2011 verschärft, so dass eine Nachbehandlung notwenig wird.

OB Fried hebt die unbürokratische, schnelle und professionelle Unterstützung der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG, sowie das Engagement des Saar-Wirtschaftsministeriums hervor. "Es freut mich sehr, dass der Bosch-Konzern in Neunkirchen bleibt und sich sogar vergrößert. Dieses Symbol stärkt unseren Wirtschaftsstandort. Dieser Ansieldungserfolg steht somit auch für mehr Neunkirchen", so Fried.

Der Oberbürgermeister unterstreicht die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Am Standort Vogelsbach werde die BESG zunächst die Zahl der Arbeitsplätze von 75 auf 255 erhöhen. Mittelfristig wolle der Konzern dort sogar 350 Mitarbeiter beschäftigen.

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