1. Saarland

Frauen treffen sich zum Schlemmen und zum Kegeln

Frauen treffen sich zum Schlemmen und zum Kegeln

Neunkirchen. Vor 40 Jahren hatten Lieselotte Müller und Elke Backes die Idee, immer essen zu gehen, während ihre Männer Fußballtraining haben. "Nach und nach waren wir zehn Frauen", berichtet Lieselotte Müller. Die zehn Frauen waren Elke Breit, Ruth Gräff, Margit Kaup, Doris Eisenbeis, Irmgard Keller, Elke Jung, Ute Müller, Ursula Marx und die beiden Ideengeberinnen

Neunkirchen. Vor 40 Jahren hatten Lieselotte Müller und Elke Backes die Idee, immer essen zu gehen, während ihre Männer Fußballtraining haben. "Nach und nach waren wir zehn Frauen", berichtet Lieselotte Müller. Die zehn Frauen waren Elke Breit, Ruth Gräff, Margit Kaup, Doris Eisenbeis, Irmgard Keller, Elke Jung, Ute Müller, Ursula Marx und die beiden Ideengeberinnen. Noch heute treffen sich die Frauen regelmäßig. Neu dabei ist Hannelore Wolf. "Es ist mittlerweile ein Schlemmertreff, der jeden ersten Mittwoch im Monat in einem ausgewählten Lokal bei Essen und Trinken schöne Stunden verbringt", erzählt Lieselotte Müller und fährt fort: "Es werden Neuigkeiten ausgetauscht, manche haben von guten Ereignissen, manche von weniger guten Dingen zu berichten." Zehnmal im Jahr seien Geburtstagsrunden fällig. 1979 haben Lieselotte Müller, Elke Breit und Ruth Gräff den Kegelclub "Die Appelkörner" gegründet. "Anfangs waren es zwölf Frauen, heute sind es noch acht", sagt Lieselotte Müller. Die Keglerinnen sind Wilma Hecht, Brigitte Peisch, Elke Agne, Gisela Streiß, Trudi Rupprecht sowie die drei Gründerinnen. Neu dabei ist die Neunte im Bunde: Hannelore Wolf. Lieselotte Müller berichtet, dass sie sich schon seit 25 Jahren alle zwei Wochen samstagsnachmittags in der Kegelhalle Rombach treffen. "Früher kamen im Scheiber Hof und dann in der Waldschenke zusammen." Die Gruppe nimmt auch an Hobby-Turnieren teil und die Frauen haben auch schon das Sportabzeichen gemacht. "Außerdem haben wir einige Spielregeln, die für Stimmung sorgen und den Ehrgeiz ankurbeln", erzählt Lieselotte Müller lachend. Tradition sei das Nasenkegeln an Fastnacht. "Das eingespielte Geld wird seit Gründung des Clubs von Kassiererin Elke Breit verwaltet und jedes Jahr für eine Drei-Tages-Fahrt unter den Mitgliedern aufgeteilt." Nach dem Motto "Wenn es sein muss, muss es sein" - der Trinkspruch der kegelnden Frauen - wird dann drei Tage lang kräftig gefeiert. red