Nostalgie pur - Fotografen des Saarlandes Als Jäger noch hoch zu Ross unterwegs waren

Bilder bewegen uns. Bilder lassen uns erinnern. Erst recht wenn wir die Zeit der Aufnahmen miterlebt haben. Die SZ stellt Ihnen einheimische Fotografen vor, die das Bild vom Saarland über Jahrzehnte mitgeprägt haben. Heute Julius C. Schmidt (1927-2018).

Als Jäger noch hoch zu Ross unterwegs fahren
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Als Jäger noch hoch zu Ross unterwegs fahren

12 Bilder
Foto: Landesarchiv/Julius C. Schmidt

Julius C. Schmidt wurde die Liebe zur Fotografie gewissermaßen bereits in die Wiege gelegt. Seine Ausbildung erhielt er als Fotolaborant im Fotoatelier seines Vaters in Mannheim. Aus der britischen Kriegsgefangenschaft ließ er sich nach Saarbrücken entlassen. Er begann bei der renommierten Presseagentur „Presse Photo Actuelle“ von Erich Oettinger und baute die Fotoabteilung der Saarbrücker Zeitung mit auf, bevor er sich Ende der fünfziger Jahre selbständig machte. Aus beengten Verhältnissen in der Eisenbahnstraße ging es für zehn Jahre in räumlich großzügige Verhältnisse an den Trillerweg und 1974 schließlich in die Feldmannstraße. Etabliert und renommiert arbeitete er bis in die 2000er Jahre in der Presse-, Werbe-. Industrie-, Architektur- und Landschaftsfotografie. Schmidt war  „Haus-Fotograf“ am Saarbrücker Staatstheater, arbeitete für den SR, fotografierte über viele Jahre für die Zeitschrift Saarheimat, die Saarbrücker Zeitung und andere saarländische und überregionale Presseorgane. Bei internationalen Ausstellungen und Fotowettbewerben erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Er lebte von 1927 bis 2018. Sein umfangreiches Werk ist im Saarländischen Landesarchiv deponiert.